Der Marineschiffbauer TKMS legt heute seinen ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang im Oktober 2025 vor. Die Zahlen für das erste Quartal 2025/26 werden zeigen, wie sich das Unternehmen als eigenständiger Börsenwert entwickelt. Gleichzeitig dürfte die kürzlich vereinbarte Partnerschaft mit EllisDon für das kanadische U-Boot-Projekt Aufschluss über die strategische Ausrichtung geben.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Q1-Bericht erscheint am 11. Februar 2026
- Analysten erwarten rund 545 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr: 569 Millionen Euro)
- Auftragsbestand liegt bei etwa 18,6 Milliarden Euro
- Aktienkurs seit Jahresbeginn um 38 Prozent gestiegen
Was Analysten erwarten
Die Experten von mwb research rechnen für das erste Quartal mit einem Umsatz von etwa 545 Millionen Euro. Das wären knapp 24 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Analysehaus verweist allerdings darauf, dass IFRS-15-Effekte die Zahlen optisch belasten könnten, während die fundamentale Geschäftslage stabil bleibe.
Die Deutsche Bank bestätigte Ende Januar ihre Kaufempfehlung. Mwb research sieht Potenzial für eine Anhebung der Margenprognose im weiteren Jahresverlauf. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 5,8 Milliarden Euro.
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Kanada-Projekt nimmt Fahrt auf
Anfang Februar unterzeichnete TKMS ein Strategic Teaming Agreement mit dem kanadischen Bauunternehmen EllisDon. Die Partnerschaft zielt auf das Canadian Patrol Submarine Project (CPSP) ab. Beide Unternehmen wollen gemeinsam Infrastrukturlösungen für Wartung, Instandhaltung und Trainingsstätten für U-Boote in Kanada entwickeln.
TKMS bringt dabei Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit norwegischen Partnern ein. Das Unternehmen gilt als weltweit führender Anbieter konventioneller U-Boote und beliefert Marinen von NATO-Staaten und strategischen Partnerländern.
Ausblick auf kommende Termine
Nach der heutigen Veröffentlichung steht am 27. Februar die erste ordentliche Hauptversammlung der TKMS AG & Co. KGaA in Essen an. Der Halbjahresfinanzbericht folgt am 11. Mai 2026. Die Quartalszahlen dürften erste Hinweise liefern, ob das Unternehmen die hohen Erwartungen nach dem MDAX-Aufstieg im Dezember 2025 erfüllen kann.
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