Rund 50 Prozent Aufwärtspotenzial — und trotzdem fällt die Aktie. Bei TKMS klaffen Analystenoptimismus und Kursentwicklung derzeit weit auseinander.
mwb research bekräftigte am 23. April seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 125 Euro. Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 81,00 Euro — knapp 20 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 100,60 Euro. Der RSI von 32,4 signalisiert, dass der Titel technisch in überverkauftem Terrain notiert.
Solide operative Basis trotz hoher Vergleichsbasis
Die Analysten sehen TKMS auf Kurs. Für das laufende Geschäftsjahr halten sie eine bereinigte EBIT-Marge von rund 6 Prozent für erreichbar. Ein entscheidender Faktor: Ältere Verträge ohne Preisanpassungsklauseln sind weitgehend abgearbeitet. Künftige Kostensteigerungen dürften die Profitabilität damit kaum noch belasten.
Das fundamentale Rückgrat bildet der Auftragsbestand. Zum 31. Dezember 2025 erreichte er mit 18,7 Milliarden Euro einen historischen Höchststand. Das sichert den Werften rechnerisch Auslastung bis weit in die 2040er Jahre.
Halbjahreszahlen am 11. Mai als nächster Prüfstein
Am 11. Mai legt TKMS die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2025/26 vor. Marktbeobachter rechnen mit einem Auftragseingang von rund 2,2 Milliarden Euro und einem Umsatz von 1,15 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge soll bei etwa 5,4 Prozent liegen.
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Langfristig bleibt die Wachstumsstory intakt. Bis 2028 prognostizieren Analysten einen Umsatz von 2,86 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von rund 165 Millionen Euro.
Kanada, Indien, F127 — die Wachstumstreiber
Wachstumsfantasie liefern laufende Kampagnen in Kanada und Indien. Das deutsche Fregatten-Projekt F128 — früher MEKO A-200 DEU — hat bereits einen Vorvertrag. Beim F127-Programm gilt TKMS derzeit als alleiniger Bieter.
Die Halbjahreszahlen am 11. Mai werden zeigen, ob die operative Entwicklung die Bewertungslücke zum Kursziel glaubwürdig schließen kann.
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