Ein technischer Meilenstein trifft auf einen kapitalmarkt-relevanten Termin: TKMS hat der Deutschen Marine ein neues unbemanntes Unterwassersystem übergeben – und hält heute zugleich die erste ordentliche Hauptversammlung seit dem Börsengang ab. Für Anleger ist das eine seltene Kombination aus „Lieferfähigkeit“ und Strategie-Update. Doch wie stark ist die Position im internationalen Wettbewerb wirklich?
BlueWhale: Übergabe mit Signalwirkung
Am Marinestützpunkt Eckernförde hat Thyssenkrupp Marine Systems ein autonomes Unterwasserfahrzeug vom Typ „BlueWhale“ offiziell an die Bundeswehr übergeben. Das System entstand in Kooperation mit Israel Aerospace Industries (IAI) und ist für moderne U-Boot-Jagd sowie die Überwachung kritischer Unterwasserinfrastruktur ausgelegt.
Wichtig ist dabei weniger der einzelne Termin, sondern die Botschaft dahinter: Die Auslieferung unterstreicht die operative Umsetzungskraft der Marinesparte. Zudem wird das System in das Modernisierungsprogramm „Kurs Marine 2035+“ eingebunden – ein Hinweis auf die Rolle als strategischer Systemanbieter für die Deutsche Marine.
Hauptversammlung und Konkurrenzdruck
Der Zeitpunkt ist kein Zufall aus Anlegersicht: Heute, am 27. Februar 2026, findet die erste ordentliche Hauptversammlung seit dem Börsengang im Oktober 2025 statt. Investoren dürften hier vor allem auf konkrete Aussagen zur künftigen strategischen Ausrichtung achten.
Parallel bleibt der Blick auf den globalen Wettbewerb gerichtet. Im Markt sorgt insbesondere der Konkurrenzkampf um einen milliardenschweren Auftrag aus Kanada für Aufmerksamkeit: Beim „Canadian Patrol Submarine Project“ geht es um den Ersatz der dortigen U‑Boot-Flotte. Laut Berichtslage intensiviert der südkoreanische Wettbewerber Hanwha Ocean seine Bemühungen um den Zuschlag – ein zusätzlicher Gradmesser für die internationale Positionierung.
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Kursbild: Nähe zum Hoch, zuletzt schwächer
An der Börse zeigt sich ein gemischtes Bild: Mit 95,25 Euro notiert die Aktie heute zwar kaum verändert (+0,16%), auf Sicht von sieben Tagen steht jedoch ein Minus von 4,42% zu Buche. Gleichzeitig liegt der Kurs nur rund 5,3% unter dem 52‑Wochen-Hoch von 100,60 Euro (22.01.2026) – die Messlatte für neue positive Impulse ist also sichtbar nah.
Kurzfristig deutet der RSI von 32,4 auf eine eher abgekühlte Dynamik hin, während der Abstand zum 50‑Tage-Durchschnitt (89,49 Euro) zeigt, dass das Papier trotz der jüngsten Schwäche weiterhin über dem mittelfristigen Trend liegt.
Im Fokus steht damit heute vor allem, ob die Hauptversammlung die operative Nachricht (BlueWhale-Übergabe) mit einer nachvollziehbaren strategischen Linie untermauert – gerade vor dem Hintergrund des intensiven Wettbewerbs um internationale Großprojekte.
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