Startseite » Emerging Markets » TKMS Aktie: Dritte Fregatte in Brasilien

TKMS Aktie: Dritte Fregatte in Brasilien

TKMS feiert Stapellauf der dritten Fregatte in Brasilien, während die Aktie weiter unter Druck bleibt und auf Folgeaufträge hofft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Dritte Fregatte zu Wasser gelassen
  • Umsatz bei Überwasserschiffen gestiegen
  • Aktie verliert trotz Erfolg an Wert
  • Milliardenschwere Folgeaufträge in Aussicht

In den brasilianischen Werften läuft die Produktion auf Hochtouren, an der Börse herrscht Skepsis. Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hat am Wochenende die dritte Fregatte des Tamandaré-Programms zu Wasser gelassen. Für den Konzern ist das ein wichtiger operativer Erfolg. Die Aktie sucht derweil noch nach ihrem Boden.

Stapellauf in Brasilien

Die Fregatte „Cunha Moreira“ schwimmt. Das Konsortium um TKMS und den Flugbauer Embraer feierte den Stapellauf in Itajaí. Selbst Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva reiste an. Das zeigt die politische Bedeutung des Rüstungsprojekts.

Für TKMS füllt das Programm spürbar die Kassen. Im ersten Geschäftshalbjahr kletterte der Umsatz bei den Überwasserschiffen auf 277 Millionen Euro. Der Konzern nennt den brasilianischen Großauftrag ausdrücklich als wesentlichen Treiber.

Aktie unter Druck

An der Börse verpufft die gute Nachricht bislang. Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 73,90 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen verbucht die Aktie einen Verlust von gut 13 Prozent. Vom Jahreshoch bei 102,90 Euro hat sich das Papier weit entfernt.

Die technische Lage bleibt angespannt. Der Kurs notiert klar unter der 50-Tage-Linie von rund 79 Euro. Die Folge: eine enorme Volatilität von 75 Prozent. Ein operativer Erfolg allein reicht dem Markt offenbar nicht.

Warten auf Folgeaufträge

TKMS sitzt auf einem massiven Auftragsbestand von über 20 Milliarden Euro. Das Management peilt für das laufende Jahr eine operative Marge von mehr als sechs Prozent an. Mittelfristig soll die Profitabilität weiter steigen.

Die Basis dafür liegt in Brasilien. Im Frühjahr unterzeichneten TKMS und Embraer eine Absichtserklärung für vier weitere Schiffe. Das Konsortium will die nächsten Fregatten bis 2029 ausliefern. Unterschreibt die Regierung die finalen Verträge, sichert sich TKMS milliardenschwere Einnahmen für die kommenden Jahre.

Anzeige

TKMS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TKMS-Analyse vom 17. August liefert die Antwort:

Die neusten TKMS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TKMS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

TKMS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu TKMS

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.