Medienberichten zufolge hat Jefferies gestern das Kursziel für Tilray Brands von 12 $ auf 13 $ angehoben. Das Analysehaus behielt seine Verkaufseinstufung „Reduce“ bei und begründete die Anhebung mit der Brauereirestrukturierung sowie dem erwarteten zusätzlichen Absatz aus der Carlsberg-Partnerschaft.
Einsparungen und Carlsberg als Ansatzpunkte
Tilray kündigte gestern die nächste Phase seiner Transformation im US-Getränkegeschäft an. Das Unternehmen strebt bis Ende des Geschäftsjahres 2028 annualisierte Kosteneinsparungen von ungefähr 20 Millionen $ an.
Die neue Phase folgt auf die abgeschlossene Konsolidierung des US-Brauereinetzes. Dabei hatte Tilray die Zahl seiner Standorte von zehn auf sechs reduziert.
Für das Geschäftsjahr 2027 bestätigte das Unternehmen gestern seine Prognose für das bereinigte EBITDA. Tilray erwartet weiterhin 68 Millionen $ bis 75 Millionen $.
Die US-Partnerschaft mit Carlsberg soll am 1. Januar 2027 starten. Für das erste Jahr peilt Tilray einen Absatz von ungefähr einer Million Kisten an.
Die Aktie fiel gestern um 1,9%. Damit gab das Papier an dem Tag nach, an dem Tilray die nächste Umbauphase ankündigte; ein alleiniger Auslöser der Kursbewegung ist damit nicht belegt.
Markenaktionen und Hauptversammlung
Auch bei einer Tochtergesellschaft gab es gestern eine Ankündigung: Breckenridge Distillery und University of Denver Athletics stellten eine limitierte Bourbon-Ausgabe vor. Sie umfasst 230 Flaschen.
Von jeder verkauften Flasche sollen 100 $ Stipendien für das Männer-Eishockeyteam der Universität zugutekommen.
Als nächster bestätigter Aktionärstermin steht die jährliche Hauptversammlung an. Tilray hat sie für den 18. November 2026 um 11:00 Uhr EST angesetzt.
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