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Thyssenkrupp: Deutsche Bank hebt auf 14,50 Euro

Deutsche Bank stuft Thyssenkrupp hoch und sieht deutliches Kurspotenzial. Die Aktie reagiert mit einem kräftigen Plus und setzt ihre Erholung fort.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Analysten-Upgrade auf „Buy“
  • Kursziel auf 14,50 Euro erhöht
  • Aktie steigt um knapp fünf Prozent
  • Stahl-Fusion mit Jindal bleibt Risiko

Geopolitische Sorgen und ein wackelnder Stahl-Deal hatten Thyssenkrupp zuletzt stark unter Druck gesetzt. Im Vergleich zur Branchenkonkurrenz hinkte der Industriekonzern spürbar hinterher. Nun wendet sich das Blatt drastisch: Eine unerwartet optimistische Analystenstimme treibt den Kurs an.

Kursziel massiv angehoben

Deutsche Bank Research hat die Einstufung für Thyssenkrupp am Donnerstag von „Hold“ auf „Buy“ gedreht. Analyst Bastian Synagowitz sieht ein vorteilhaftes Chance-Risiko-Verhältnis und schraubte das Kursziel von 11,00 auf 14,50 Euro nach oben. Im Idealfall hält die Bank sogar eine Verdopplung des Kurses für möglich.

Im Xetra-Handel reagierte das Papier prompt und kletterte um knapp fünf Prozent auf 10,09 Euro. Damit setzt sich eine dynamische Erholung fort.

Auf Monatssicht verzeichnet die Aktie bereits ein Plus von gut 34 Prozent. Technisch hat der Titel seinen 50-Tage-Durchschnitt bei 8,95 Euro wieder deutlich hinter sich gelassen.

Wackelnder Deal als Einstiegschance

Der jüngste Rücksetzer der Aktie resultierte laut der Studie vor allem aus Sorgen um ein mögliches Scheitern der Stahl-Fusion mit Jindal. Hinzu kamen allgemeine geopolitische Belastungen. Diese Faktoren haben den Kurs im Branchenvergleich stark gedrückt und laut Synagowitz nun ein attraktives Einstiegsniveau geschaffen.

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Flankiert wird die positivere Stimmung von Bewegungen im direkten Industrieumfeld. Der Verkauf der ehemaligen Aufzugssparte TK Elevator durch Finanzinvestoren an Kone für rund 29 Milliarden Euro liefert dem Markt ein stützendes Signal für Unternehmensbewertungen in diesem Sektor.

Volatiles Umfeld bremst Euphorie

Trotz der Kaufempfehlung agiert das Unternehmen weiterhin in einem angespannten gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Die deutsche Industrieproduktion schwächelte im ersten Quartal, während die Inflation im März bei 2,7 Prozent lag.

Die weitere Kursentwicklung hängt nun maßgeblich von den externen Rahmenbedingungen ab. Insbesondere die Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die europäischen Energiepreise bilden eine konstante Belastungsprobe. Solange hier keine fundamentale Entspannung eintritt, bleibt die Thyssenkrupp-Aktie mit einer annualisierten Volatilität von über 62 Prozent ein hochschwankendes Investment.

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Diskussion zu Thyssenkrupp

Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.