Thungela Resources hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem tiefroten Ergebnis abgeschlossen. Trotz einer operativ starken Leistung und übertroffener Produktionsziele drückten massive Abschreibungen das Unternehmen in die Verlustzone. Anleger reagieren enttäuscht auf die deutliche Dividendenkürzung und die Auswirkungen des schwächeren Kohlemarktes.
Der Nettoverlust von 7,1 Milliarden Rand steht im krassen Gegensatz zum Vorjahresgewinn von 3,5 Milliarden Rand. Hauptverantwortlich für das Defizit ist eine unbare Wertberichtigung in Höhe von 8,8 Milliarden Rand. Das Management begründet diesen Schritt mit niedrigeren prognostizierten Kohlepreisen und einer Aufwertung des südafrikanischen Rand gegenüber dem US-Dollar.
Operative Stärke puffert Umsatzrückgang
Operativ verlief das Jahr hingegen erfolgreich. Mit einem Exportvolumen von 17,8 Millionen Tonnen übertraf Thungela die eigenen Ziele. Projekte zur Lebensdauerverlängerung wichtiger Minen wie der Annea Colliery wurden planmäßig abgeschlossen. Dennoch sank der Umsatz um 17 Prozent auf 29,6 Milliarden Rand, was die Abhängigkeit von der Preisentwicklung am Weltmarkt verdeutlicht.
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Die Aktionäre müssen zudem eine deutlich geringere Ausschüttung hinnehmen. Die Gesamtdividende für 2025 sinkt auf 4 Rand pro Aktie, nachdem im Vorjahr noch 13 Rand gezahlt wurden. Die Aktie verliert heute deutlich an Boden und notiert mit einem Minus von rund 11,5 Prozent bei 8,07 Euro.
Ausblick auf 2026
Trotz der bilanziellen Belastungen verfügt das Unternehmen über eine solide Cash-Position von 5,1 Milliarden Rand. Für das laufende Geschäftsjahr hat Thungela bereits konkrete Produktionsziele formuliert:
- Südafrika: 13,0 bis 13,6 Millionen Tonnen
- Australien (Ensham): 3,9 bis 4,2 Millionen Tonnen
Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf ein striktes Kostenmanagement, um die Auswirkungen der volatilen Energiepreise abzufedern. Die FOB-Kosten (Free-on-Board) lagen zuletzt bereits unter den geplanten Werten.
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