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The Trade Desk: CEO Green kauft 6 Millionen Aktien

The Trade Desk verzeichnet Umsatzwachstum, die Aktie bricht jedoch um über 20 Prozent ein. CEO kauft Millionenaktien, Analysten sind gespalten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatzsteigerung um 11,8 Prozent
  • Aktie stürzt um über 20 Prozent ab
  • CEO investiert 148 Millionen Dollar
  • Analysten uneins über Kursentwicklung

Die Diskrepanz könnte kaum größer sein: Der Umsatz steigt, der Kurs fällt. Bei The Trade Desk haben die Aktionäre nach dem Quartalsbericht einen herben Verlust erlitten. Die Aktie brach um über 20 Prozent ein.

Der Grund: Der Markt hatte sich mehr erhofft. Die Werbeplattform steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2026 auf 688,9 Millionen Dollar – ein Plus von 11,8 Prozent. Das reichte Investoren nicht. Das Kurs-Bewertungsverhältnis schrumpfte von über 100 auf rund 20.

CEO kauft Millionenaktien

Konzernchef Jeffrey Green reagierte prompt. Er kaufte sechs Millionen Aktien für rund 148 Millionen Dollar. Ein klares Signal an den Markt.

Institutionelle Anleger reagierten unterschiedlich. State Street stockte auf. JPMorgan stieg aus.

Analysten uneins

26 Analysten beobachten den Titel. Ihr medianes Kursziel liegt bei 30,50 Dollar. Die Meinungen gehen weit auseinander.

Needham bewertet die Aktie mit „Kaufen“. Bank of America sieht sie dagegen skeptisch und stuft sie mit „Underperform“ ein.

Technische Lage angespannt

Gemessen am 52-Wochen-Hoch von 77,60 Euro notiert die Aktie aktuell 75 Prozent tiefer. Am Freitag schloss sie bei 19,00 Euro. Mit einem YTD-Verlust von über 40 Prozent und einer annualisierten Volatilität von 53 Prozent bleibt das Papier ein Hochrisiko-Titel.

Die neue Woche bringt keine Ruhe. Der gesamte Technologiesektor kämpft mit hohen Zinsen. Die Anleiherendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe erreichte ein 19-Jahreshoch. Werbeausgaben reagieren empfindlich auf solche Signale. The Trade Desk steht damit unter Druck – trotz des Insidereinsatzes des CEO.

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Diskussion zu The Trade Desk

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.