Hinter The Trade Desk liegt ein brutales Jahr 2025, das den Aktienkurs massiv dezimiert hat. Doch zum Jahresstart 2026 mehren sich die positiven Stimmen an der Wall Street. Analysten sehen in der Kombination aus gesunkenen Bewertungen und stabilen Wachstumsraten eine attraktive Einstiegschance für die Ad-Tech-Firma, während sich die fundamentalen Aussichten aufhellen.
Analysten sehen Verdopplungspotenzial
Die Stimmung unter den Experten kippt spürbar ins Positive. Nach dem massiven Kursverfall von über 60 Prozent gegenüber den Hochs von Ende 2024 erkennen Investmentbanken nun eine Überreaktion des Marktes. Analysten von Benchmark stuften das Papier kürzlich auf „Buy“ hoch und verwiesen auf Effizienzgewinne durch neue KI-Tools. Auch Susquehanna hält an einer positiven Einschätzung fest und rechnet damit, dass das Kernwachstum wieder die 20-Prozent-Marke erreichen könnte.
Der Konsens ist deutlich: Bei einem durchschnittlichen Kursziel von über 76 US-Dollar sehen die Experten fast 100 Prozent Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau um 38 US-Dollar. Von 36 Analysten empfehlen 21 die Aktie zum Kauf.
Bewertung auf historischem Tief
Fundamental steht das Unternehmen deutlich solider da, als der Chart vermuten lässt. Im dritten Quartal 2025 stieg der Umsatz um 18 Prozent auf 739 Millionen US-Dollar, womit die Erwartungen übertroffen wurden. Besonders wichtig: Die Kundenbindungsrate blieb weiterhin bei über 95 Prozent, was die Stärke des Geschäftsmodells unterstreicht.
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Der Kursrutsch hat vor allem zu einer drastischen Normalisierung der Bewertung geführt. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) fiel von über 200 im Jahr 2024 auf aktuell etwa 43. Auf Basis der Gewinnschätzungen für die Zukunft wird die Aktie so günstig gehandelt wie seit dem Börsengang kaum zuvor.
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
- Umsatz Q3 2025: 739 Mio. USD (+18 % zum Vorjahr)
- Bruttomarge: ~80 %
- Verschuldung: 0 USD (bei ca. 1,4 Mrd. USD Cash)
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: rund -69 %
KI-Plattform und Risiken
Ein zentraler Hoffnungsträger ist die KI-Plattform „Kokai“. Trotz anfänglicher Kritik an der Benutzeroberfläche zeigt die Technologie Wirkung: Frühe Nutzer verzeichneten eine Senkung der Akquisekosten um 26 Prozent. Dennoch agiert The Trade Desk nicht im luftleeren Raum. Der Wettbewerb durch Amazon und Google verschärft sich stetig. Zudem belasteten Zölle der Trump-Administration zuletzt die Werbebudgets chinesischer E-Commerce-Riesen wie Temu, die zu den wichtigen Kunden zählen.
Konkreter Ausblick
Der nächste wichtige Termin für Anleger ist der 18. Februar 2026, wenn das Unternehmen nach Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal vorlegt. Für das laufende Jahr rechnen Marktbeobachter mit Rückenwind durch die US-Zwischenwahlen („Midterms“), die traditionell hohe und margenstarke Werbeausgaben in die Kassen spülen. Zudem könnten laufende kartellrechtliche Maßnahmen gegen den Konkurrenten Google dem unabhängigen Ad-Tech-Spezialisten im Jahresverlauf zusätzlich in die Karten spielen.
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