Die Aktie von The Trade Desk hat ein hartes Jahr hinter sich. Der Kurs ist auf Zwölfmonatssicht um über 50 Prozent eingebrochen. Nun steht der Werbetechnologie-Plattform eine Woche der Wahrheit bevor. Zwei Termine Anfang Mai könnten die Richtung für den Rest des Jahres vorgeben.
Hauptversammlung und Quartalszahlen
Den Auftakt macht die virtuelle Hauptversammlung am 4. Mai. Aktionäre stimmen unter anderem über die Vergütung des Managements ab. Drei Tage später folgen die Zahlen für das erste Quartal.
Das Management rechnet mit einem Umsatz von mindestens 678 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von etwa zehn Prozent zum Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis soll bei rund 195 Millionen US-Dollar liegen.
Analysten der Investmentbank Jefferies dämpfen die Erwartungen. Sie rechnen für das erste Quartal zwar mit soliden Zahlen. Die Experten warnen aber vor zu viel Optimismus für das zweite Halbjahr.
Der Markt erwartet für das dritte und vierte Quartal ein Umsatzwachstum von 13 beziehungsweise 15 Prozent. Jefferies hält diese Annahmen für überzogen. Ein solches Wachstum setze einen deutlichen Anstieg der Werbeausgaben voraus.
Hinzu kommt ein wachsender Wettbewerbsdruck. Große Tech-Konzerne und neue KI-Tools buhlen um die Budgets der Werbekunden. Berichte über Unstimmigkeiten mit großen Agenturen belasten die Stimmung weiter. Diese kritisieren die Plattform OpenPath wegen mangelnder Transparenz.
Solide Bilanz trifft auf schwachen Kurs
Finanziell steht das Unternehmen stabil da. Die Bilanz weist Barmittel und kurzfristige Anlagen von über 1,3 Milliarden US-Dollar aus. Die Schuldenquote ist niedrig. Das gibt dem Management Spielraum für Aktienrückkäufe.
An der Börse spiegelt sich diese Stabilität kaum wider. Aktuell notiert das Papier bei 23,42 US-Dollar. Damit liegt der Kurs fast 70 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Ein kleiner Lichtblick bleibt. In den letzten 30 Tagen konnte die Aktie knapp 22 Prozent zulegen. Die Mehrheit der Analysten rät weiterhin zum Halten oder Kaufen.
Am 7. Mai müssen die Zahlen überzeugen. Verfehlt The Trade Desk die Prognose oder senkt den Ausblick für das restliche Jahr, droht ein weiterer Rückschlag. Die Unterstützung beim 52-Wochen-Tief von 18,48 US-Dollar rückt dann schnell wieder in den Fokus.
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