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The Trade Desk Aktie: Klare Erfolgszeichen!

Die Aktie von The Trade Desk notiert nahe einem Jahrestief, während das Unternehmen weiterhin steigende Umsätze und Gewinne meldet. Analysten sehen aufgrund der niedrigen Bewertung ein erhebliches Aufwärtspotenzial.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Starker Umsatzanstieg im jüngsten Quartalsbericht
  • Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen US-Dollar
  • Analysten sehen Verdopplungspotenzial für die Aktie
  • Wachstum im Segment Connected TV bleibt intakt

Das Jahr 2025 war für Anleger von The Trade Desk ein Desaster, rund 70 Prozent an Wert wurden vernichtet. Doch zum Start ins Jahr 2026 zeigt sich eine eklatante Diskrepanz zwischen der schlechten Marktstimmung und den harten Fakten. Während der Kurs am Boden liegt, wachsen Umsatz und Gewinn weiter – eine Situation, die Analysten ein enormes Kurspotenzial wittern lässt.

Fundamentale Stärke trifft auf Preiskorrektur

Die Diskrepanz zwischen operativem Geschäft und Aktienkurs könnte kaum größer sein. Während der Kurs nahe dem 12-Monats-Tief notiert, lieferte The Trade Desk im jüngsten Quartalsbericht solide Zahlen. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 17,7 Prozent auf 739,4 Millionen US-Dollar, begleitet von einer gesunden Nettomarge von über 15 Prozent.

Besonders das Segment Connected TV (CTV) wächst weiterhin schneller als der breite Markt. Dass die Aktie dennoch massiv unter Druck geriet, liegt weniger am Geschäftsmodell als an einer drastischen Neubewertung des Sektors. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) hat sich auf 43,6 abgekühlt – weit entfernt von den historischen Aufschlägen, die Anleger früher zu zahlen bereit waren.

Management reagiert mit Rückkaufprogramm

Die Unternehmensführung nutzt die niedrige Bewertung nun für offensive Kapitalmaßnahmen. Das Board hat ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 500 Millionen US-Dollar genehmigt. Auf dem aktuellen Preisniveau entspricht dies etwa 2,1 Prozent aller ausstehenden Anteile.

Marktbeobachter werten diesen Schritt als klares Vertrauenssignal in den inneren Wert des Unternehmens. Das Programm dient zudem als Stabilisator, der weiteren Kursverlusten entgegenwirken soll.

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Analysten sehen Verdopplungspotenzial

Die Expertenmeinung steht im scharfen Kontrast zum aktuellen Kurs von rund 38 US-Dollar. Von 36 Analysten empfehlen 21 die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 76,56 US-Dollar, was vom jetzigen Niveau aus einem Aufwärtspotenzial von über 100 Prozent entspricht.

Für das Jahr 2026 setzen Optimisten auf eine Normalisierung der Werbeausgaben und die fortschreitende Adaption der KI-Plattform „Kokai“. Nachdem die schwierigen Vergleichszahlen aus dem Vorjahr (geprägt durch politische Werbeausgaben) nun verarbeitet sind, dürfte das organische Wachstum wieder stärker in den Fokus rücken.

Anleger stehen vor einer klassischen Risiko-Abwägung: Die Angst vor Wettbewerb im Ad-Tech-Sektor gegen eine historisch günstige Bewertung. Mit dem 500-Millionen-Dollar-Rückkaufprogramm im Rücken und soliden Wachstumsraten bietet das Jahr 2026 ein Chancen-Risiko-Verhältnis, das fundamental orientierte Investoren anlocken dürfte.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.