The Trade Desk steht unter Druck. Am Montag brach die Aktie des Adtech-Unternehmens um über 7 Prozent ein, nachdem bekannt wurde: Der Finanzchef geht – mit sofortiger Wirkung. Besonders brisant: Es ist bereits der zweite CFO-Wechsel innerhalb von sechs Monaten.
Überraschender Abgang ohne Begründung
Am 26. Januar 2026 gab The Trade Desk bekannt, dass CFO Alex Kayyal seine Position mit sofortiger Wirkung niederlegt. Eine Begründung lieferte das Unternehmen nicht. Kayyal war erst im August 2025 auf den Posten berufen worden – nach nur fünf Monaten ist seine Amtszeit bereits wieder beendet.
Die Nachfolge übernimmt interimistisch Tahnil Davis, die seit knapp elf Jahren bei The Trade Desk tätig ist und aktuell als Chief Accounting Officer fungiert. CEO Jeff Green lobte Davis als „außergewöhnlich starke Führungskraft“, die das Geschäft „von innen heraus versteht“. Doch für Anleger bleibt die Frage: Was steckt hinter dem plötzlichen Abschied?
Prognose bestätigt – Unsicherheit bleibt
Immerhin: Die finanziellen Ziele für das vierte Quartal 2025 bestätigte das Unternehmen. The Trade Desk rechnet weiterhin mit mindestens 840 Millionen US-Dollar Umsatz und einem bereinigten EBITDA von rund 375 Millionen US-Dollar. Die vollständigen Zahlen sollen am 25. Februar 2026 nach Börsenschluss folgen.
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Doch die Führungskrise könnte tiefer liegende Probleme offenlegen. The Trade Desk hatte zuvor 33 Quartale in Folge die eigenen Erwartungen erfüllt oder übertroffen – bis Anfang 2025 diese Serie riss. Der Wettbewerb im Adtech-Sektor hat sich verschärft, gut kapitalisierte Konkurrenten setzen das Unternehmen zunehmend unter Druck.
Aktie auf Talfahrt
Die Unsicherheit spiegelt sich im Kursverlauf wider. Mit einem Schlusskurs von 33,82 US-Dollar bewegt sich die Aktie nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 33,43 US-Dollar. Noch im Februar 2025 hatte das Papier bei knapp 126 US-Dollar notiert – ein Absturz um mehr als 70 Prozent binnen Jahresfrist.
Am 25. Februar legt The Trade Desk seine Jahreszahlen vor. Dann wird sich zeigen, ob die bestätigten Prognosen ausreichen, um das angeschlagene Vertrauen wiederherzustellen.
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