The Trade Desk hat ein wahres Horrorjahr hinter sich – mit einem Kursminus von rund 70 Prozent seit Jahresanfang gleichen die Charts einem Schlachtfeld. Doch während die Aktie am Boden liegt, feuert das Unternehmen operativ aus allen Rohren: Überraschend starke Quartalszahlen, ein massives Aktienrückkaufprogramm und ein brandneuer Deal mit einem Finanz-Giganten sorgen für Aufsehen. Ist das jetzt die Jahrhundertchance für den Einstieg oder fällt das Messer weiter?
Strategischer Schachzug mit Intuit
Die vielleicht wichtigste Nachricht des Wochenendes betrifft eine neue Allianz mit dem Software-Riesen Intuit. Werbetreibende können ab sofort direkt auf die Daten von Kleinunternehmen zugreifen, die Intuit verwaltet. Das löst ein zentrales Problem der Werbebranche: den sogenannten „Signalverlust“.
Durch die Integration hochwertiger Transaktionsdaten stärkt The Trade Desk seinen Burggraben gegen die übermächtigen „Walled Gardens“ wie Google und Meta massiv. Das Ziel ist klar: Präzises Targeting von Entscheidungsträgern, ohne dabei den Datenschutz zu verletzen. Diese technologische Aufrüstung könnte im wichtigen vierten Quartal für deutlich höhere Werbeausgaben auf der Plattform sorgen.
Große Adressen greifen zu
Während viele Privatanleger nervös bleiben, nutzen Profis die tiefen Kurse. Die Russell Investments Group hat ihre Position entgegen dem Trend um gut vier Prozent aufgestockt und hält nun über 620.000 Anteile. Das Signal ist eindeutig: Auf diesem Niveau sehen Großinvestoren Substanzwert.
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Die fundamentale Lage stützt diese These. Trotz des brutalen Abwärtstrends im Jahr 2025 lieferte das Unternehmen zuletzt starke Zahlen:
* Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 739 Millionen Dollar (über Erwartung).
* Der Gewinn pro Aktie lag mit 0,45 Dollar ebenfalls über den Prognosen.
* Ein genehmigtes Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Dollar demonstriert das enorme Vertrauen des Managements in die eigene Stärke.
Verdopplungspotenzial in Sicht?
Die Diskrepanz zwischen der operativen Realität und dem aktuellen Börsenwert ist gewaltig. Die Aktie notiert derzeit nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 33,27 Euro. Analysten rufen jedoch Kursziele auf, die teilweise fast 100 Prozent über dem aktuellen Niveau liegen.
Marktbeobachter sprechen bereits von einer Bewertung auf „Black Friday“-Niveau für einen Technologiewert, der weiterhin zweistellig wächst. Die Kombination aus dem neuen Intuit-Deal, dem Aktienrückkaufprogramm und der Stabilisierung nach den Zahlen könnte nun endlich den lang ersehnten Boden bilden. Wenn die Stimmung am Gesamtmarkt dreht, dürfte The Trade Desk in der ersten Reihe der Gewinner stehen.
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