Fast 70 Prozent unter dem Jahreshoch — und trotzdem zeigt The Trade Desk erste Zeichen einer Bodenbildung. Ob das Bestand hat, entscheidet sich am 7. Mai.
Technisches Bild: Prellball vom Tief
Die Aktie schloss am Freitag bei 23,97 USD. Das entspricht einem Wochenplus von knapp 7 Prozent — bemerkenswert für einen Wert, der seit Jahresbeginn rund 25 Prozent verloren hat. Der RSI liegt bei 32,7 und signalisiert überverkaufte Verhältnisse.
Technisch ist das Bild gespalten. Die Aktie handelt rund 11 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt — ein kurzfristiges Lebenszeichen. Zum 200-Tage-Durchschnitt fehlen allerdings noch gut 34 Prozent. Der Abprall vom Tief bei 18,48 USD deutet auf eine vorläufige Unterstützungszone hin. Ob sie hält, bleibt offen.
Hinzu kommt ein erhöhter Leerverkaufsanteil. Laut Ortex-Daten sind 16,22 Prozent des Streubesitzes short. Das ist Zündstoff für einen Short Squeeze — falls positive Nachrichten kommen.
Analysten: Konstruktiv, aber uneinig
UBS hat die Kaufempfehlung zuletzt bekräftigt und ein Kursziel von 31 USD gesetzt. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 29 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs.
Der Analystenkonsens ist breiter gestreut. TipRanks aggregiert 30 Analysten auf ein Durchschnittsziel von 30,64 USD. Andere Plattformen nennen deutlich höhere Werte. Mehrere Häuser haben ihre Einzelziele zuletzt auf 23 bis 28 USD gesenkt — also kaum über dem aktuellen Kurs.
Das Forward-KGV liegt bei rund 19. Für einen Wachstumswert im programmatischen Werbemarkt ist das vergleichsweise günstig. Wertorientierte Investoren beobachten das.
Quartalszahlen am 7. Mai als Wegweiser
The Trade Desk hat die Veröffentlichung der Q1-2026-Ergebnisse für den 7. Mai nach Börsenschluss bestätigt. Das Management erwartet einen Umsatz von mindestens 678 Millionen USD und ein bereinigtes EBITDA von rund 195 Millionen USD.
Die Zahlen werden zeigen, wie stark das Werbegeschäft unter dem makroökonomischen Gegenwind gelitten hat. Ferner dürfte die Adoption der KI-Plattform Kokai im Fokus stehen — sie gilt als zentrales Wachstumsargument für die kommenden Quartale. Bis dahin bleibt die 20-USD-Marke der entscheidende Anker.
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