Startseite » Turnaround » The Payments Group Aktie: Strategie-Bruch

The Payments Group Aktie: Strategie-Bruch

Die German Startups Holding bricht die Akquisition von The Payments Group ab und richtet sich neu auf KI- und Immobilienbeteiligungen aus. Ein geplanter Namenswechsel spiegelt die strategische Neuausrichtung wider.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Abbruch der geplanten Übernahme von The Payments Group
  • Neue Fokussierung auf KI und Immobilien als Portfolioanker
  • Geplanter Namenswechsel des Unternehmens
  • Verhandlungen über Millionen-Forderung noch offen

Die German Startups Holding zieht die Reißleine: Die geplante Übernahme von „The Payments Group“ ist Geschichte. Stattdessen setzt das Management auf eine radikale Neuausrichtung, die den Namen des Unternehmens bald hinfällig macht und neue Schwerpunkte in der KI- und Immobilienbranche setzt.

Der offizielle Rücktritt von der 2024 vereinbarten Akquisition wird zum 30. März 2026 wirksam. Damit verabschiedet sich die Holding von ihrem ursprünglichen Fokus auf Zahlungsdienstleistungen. Konsequenterweise steht auch eine erneute Anpassung des Unternehmensnamens bevor, um der veränderten Identität Rechnung zu tragen.

Fokus auf Immobilien und KI

An die Stelle des Payment-Geschäfts tritt eine diversifizierte Beteiligungsstruktur. Als wichtigster Ankerpunkt fungiert künftig die 35-prozentige Beteiligung an AuctionTech. Deren SaaS-Lösung „PropNow“ für digitale Immobilien-Bietverfahren gilt als Marktführer und soll das Fundament des Portfolios bilden.

Parallel dazu sucht die Holding ihr Glück in technologischen Trendthemen. Über Softmax AI sicherte sich das Unternehmen eine indirekte Beteiligung von 18 % an Cognicare AI. Weitere Spin-offs in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Biotechnologie befinden sich bereits in der Planungsphase, um das Profil weiter zu schärfen.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei German Startups?

Finanzielle Eckpunkte und Altlasten

Trotz des Aufbruchs in neue Sektoren beschäftigen Altlasten das Management. Es geht um Forderungen in Höhe von 5,9 Millionen Euro gegen die SGT Capital Group. Bisherige Gespräche zur Streitbeilegung im Februar und März brachten noch keinen Durchbruch. Weitere Verhandlungen sind für die Zeit nach Ostern angesetzt.

Die bilanzielle Einordnung der neuen Struktur im Überblick:
* Geschätzter Net Asset Value (NAV): ca. 1,50 Euro pro Aktie
* Ausstehende Aktien: 11,4 Millionen Stück
* Kurs der Wandelanleihe 2026/29: 101 %

Mit dem geschätzten NAV von 1,50 Euro liefert das Management eine konkrete Kennzahl für die Bewertung des Umbaus. Die kommenden Verhandlungen nach Ostern werden zeigen, ob die Holding die Millionen-Forderung gegen SGT Capital zeitnah realisieren kann, um die nötige Liquidität für die angekündigte Expansion in den KI-Sektor sicherzustellen.

Anzeige

German Startups-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue German Startups-Analyse vom 27. März liefert die Antwort:

Die neusten German Startups-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für German Startups-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

German Startups: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu German Startups

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.