Die TFF Group sieht sich mit einem massiven Nachfragerückgang konfrontiert, der vor allem das wichtige Segment der Spirituosenfässer trifft. US-Zölle und die Dollarschwäche haben die Bilanz des ersten Halbjahres sichtlich belastet. Kann die weiterhin hohe Profitabilität den Konzern durch die aktuelle Schwächephase tragen?
Die wichtigsten Kennzahlen des ersten Halbjahres (bis 31. Oktober 2025):
* Umsatz: 180,92 Mio. Euro (-24,7 % ggü. Vorjahr)
* Nettogewinn: 16,06 Mio. Euro (-32,6 % ggü. Vorjahr)
* EBITDA-Marge: 19,5 % des Umsatzes
* Spirituosensparte: Umsatzrückgang von 36 %
* Weinsparte: Umsatzrückgang von 13,1 %
US-Zölle und Währungseffekte bremsen
Der jüngste Halbjahresbericht verdeutlicht die Abhängigkeit des Fassherstellers von globalen Handelsbedingungen. Besonders das Geschäft mit Spirituosen, das in der Vorperiode noch stark performte, brach um mehr als ein Drittel ein. Hauptverantwortlich dafür sind die US-Handelspolitik sowie der schwache Dollar, die den Export in den wichtigen US-Markt erschweren und die Einnahmen bei der Umrechnung in Euro schmälern.
Auch die Weinsparte konnte sich diesem Trend nicht entziehen. Mit einem Minus von 13,1 % fielen die Rückgänge hier zwar moderater aus als im Spirituosenbereich, unterstreichen aber die allgemeine Konsumzurückhaltung in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld.
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Profitabilität bleibt solide
Trotz des deutlichen Umsatzschwunds zeigt die operative Seite eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Mit einem EBITDA von 35,21 Millionen Euro erreichte das Unternehmen eine Marge von 19,5 %. Dies deutet darauf hin, dass die TFF Group ihre Kostenstrukturen auch bei sinkenden Volumina im Griff behält und profitabel wirtschaftet.
Der Nettogewinn sank zwar parallel zur Geschäftsentwicklung auf 16,06 Millionen Euro, das Management blickt jedoch optimistisch auf eine künftige Erholung der Märkte. Die solide Eigenkapitalbasis und die Aufrechterhaltung der zweistelligen Margen bilden hierfür das Fundament.
Klarheit über den weiteren Geschäftsverlauf und eine mögliche Stabilisierung der Nachfrage wird der nächste Ergebnisbericht bringen. Die Veröffentlichung der Zahlen für das Gesamtjahr ist für den 31. März 2026 angekündigt.
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