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Texas Instruments Aktie: Vor Quartalszahlen im Aufwind

Der Halbleiterkonzern Texas Instruments veröffentlicht am Dienstag Quartalszahlen. Analysten erwarten Umsatz von 4,44 Mrd. USD und Gewinn je Aktie von 1,30 USD, getrieben vom Analog-Geschäft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Konsensprognose für Q4 2025 liegt vor
  • Kursziel von Stifel auf 200 USD angehoben
  • Wachstumstreiber sind Analog-Geschäft und Automobilsektor
  • Dividende von 1,42 USD je Aktie festgelegt

Die Aktie des Halbleiterriesen Texas Instruments zeigt sich zu Wochenbeginn robust. Hinter der aktuellen Stärke steckt die Vorfreude auf die Quartalszahlen, die am Dienstag nach Börsenschluss erwartet werden. Nach einem kräftigen Kursanstieg im Januar stehen die Zeichen auf Erholung – doch die Erwartungen sind hoch.

Hohe Erwartungen an die Zahlen

Der Markt preist eine zyklische Erholung ein, insbesondere in den Segmenten für Rechenzentren und Unternehmenssysteme. Analysten haben für das vierte Quartal 2025 konkrete Benchmarks gesetzt: Der Konsens liegt bei einem Gewinn je Aktie von 1,30 US-Dollar und einem Umsatz von 4,44 Milliarden US-Dollar. Das Wachstum soll vor allem vom Analog-Geschäft getrieben werden, für das ein Umsatzplus von 10,8 Prozent im Vorjahresvergleich erwartet wird.

Die jüngste Kursrally von fast 10 Prozent seit Jahresbeginn wurde durch eine Kurszielanhebung der Investmentbank Stifel auf 200 US-Dollar befeuert. Zudem deuten Unterlageneinreichungen auf ein verstärktes Interesse institutioneller Investoren hin. Diese Entwicklung folgt auf früheren Druck des Aktivisteninvestors Elliott Investment Management, der eine dynamischere Kapazitätssteuerung forderte.

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Chancen und Risiken im Blick

Ein konkretes Wachstumstreiber ist die strategische Umstellung der Fabrik in Sherman, Texas, auf Hochvolumenproduktion. Zudem treibt das Unternehmen seine Präsenz im Automobilsektor voran und hat kürzlich eine neue Chip-Familie für autonomes Fahren der Stufe 3 vorgestellt.

Allerdings schwingen auch Risiken mit. Das Unternehmen ist in Rechtsstreitigkeiten verwickelt, bei denen es um den Vorwurf geht, dass eingeschränkte Technologie in militärischer Ausrüstung im Ausland verwendet wurde. Solche Klagen könnten den regulatorischen Status und ESG-Bewertungen belasten. Zudem überwachen Analysten angesichts hoher Investitionsausgaben die Nachhaltigkeit der Ausschüttungen. Der Vorstand hat eine vierteljährliche Dividende von 1,42 US-Dollar je Aktie für den 10. Februar 2026 festgelegt.

Die Quartalszahlen am kommenden Dienstag werden zeigen, ob die aktuelle positive Stimmung im Kurs gerechtfertigt ist und ob Texas Instruments die hohen Erwartungen erfüllen kann.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.