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Texas Instruments Aktie: Produktionsschub

Texas Instruments startet die Hochvolumenproduktion in der SM1-Fabrik und erhält Zuspruch von Großinvestoren, während das Management ein ambitioniertes Free-Cashflow-Ziel für 2026 vorgibt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Start der Serienfertigung in der neuen 300-mm-Fabrik
  • Starke Käufe durch institutionelle Investoren SteelPeak und Eldred Rock
  • Free-Cashflow-Ziel von 12 US-Dollar je Aktie für 2026
  • Letztes Quartal mit Umsatz über Markterwartungen

Texas Instruments startet das Jahr 2026 mit einem klaren operativen Meilenstein und zunehmender Unterstützung durch institutionelle Investoren. Die SM1-Halle in Sherman hat Ende Dezember die High-Volume-Produktion aufgenommen, während große Fonds ihre Bestände aufstocken. Zugleich bleiben Insiderverkäufe und ein moderater Markt-Sentimentfaktor zu beachten.

  • SM1 in Sherman: Übergang zur Hochvolumenfertigung (300‑mm‑Wafers).
  • Quartalsumsatz: 4,74 Mrd. USD (+14,2% J/J), Konsens: 4,65 Mrd. USD.
  • Quartals-EPS: 1,48 USD (entspricht Erwartung).
  • Guidance (kommende Periode): EPS 1,13–1,39 USD.
  • Free-Cashflow-Ziel Management: 12 USD je Aktie für Fiskaljahr 2026.
  • Institutionelle Käufe: SteelPeak +19,5% (137.384 Aktien); Eldred Rock +11,8% (68.336 Aktien, ca. 12,55 Mio. USD).
  • Insideraktivität: VP verkaufte 1.000 Aktien zu 164,31 USD; ein Director reduzierte um 40,08% (9.990 Aktien).
  • Fear-&-Greed‑Index: 39 („Fear“).

Institutionelle Käufe kontra Insiderverkäufe

Regulatorische Meldungen zeigen, dass größere Investoren zuletzt aufgestockt haben. SteelPeak und Eldred Rock erhöhten ihre Positionen deutlich, was als Vertrauensvotum in die langfristige Infrastrukturstrategie interpretiert werden kann. Parallel dazu kam es zu kleineren Insiderverkäufen: ein Vice President und ein Vorstandsmitglied reduzierten ihre Positionen. Diese Bewegungen liefern gemischte Signale, ohne einen klaren Richtungsentscheid zu erzwingen.

SM1-Rampe und Produktionseffekt

Die Umstellung der SM1-Fabrik auf Hochvolumenproduktion markiert das Ende eines mehrjährigen Investitionszyklus. Mit der eigenen 300‑mm‑Waferkapazität will das Unternehmen die Margen intern verbessern und die Abhängigkeit von externen Foundries verringern. Kann die SM1-Rampe die angekündigten Free-Cashflow-Ziele ermöglichen? Das hängt von der Auslastung, den Stückkosten und der Nachfrage im Analogsegment ab — Faktoren, die in den kommenden Quartalen sichtbar werden müssen.

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Zahlen, Cashflow und Ausblick

Das jüngste Quartal lieferte einen Umsatz über Konsenserwartung und ein EPS in Linie mit Prognosen. Management und CEO verfolgen ein Free-Cashflow-Ziel von 12 USD je Aktie für 2026, deutlich über den früheren Forderungen aktivistischer Investoren von 9 USD. Die aktuelle Guidance für das nächste Quartal liegt bei einem EPS von 1,13–1,39 USD, was Marktteilnehmern einen Rahmen für die kurzfristige Entwicklung gibt.

Parallel steht der Ausbau der SM2‑Anlage im Fokus: Das Gebäude steht, die Ausstattung erfolgt „dynamisch“, also abhängig von der Marktnachfrage. Dieses Vorgehen soll Überkapazitäten vermeiden und die Kapitalausgaben an reale Absatzchancen koppeln.

Letzte Einschätzung: Der operative Fortschritt durch SM1 und die klaren FCF‑Ziele stärken die Argumente für die langfristige Infrastrukturstrategie. Entscheidend ist nun die Umsetzung — insbesondere, ob SM1 die erwarteten Margen liefert und SM2 planvoll skaliert wird.

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Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.