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Symbolbild, KI-generiert

Tesla Aktie: Zahlen im Fusionsschatten

Sonderausschüsse untersuchen einen möglichen Zusammenschluss; zugleich stehen Teslas Quartalsumsatz und Zukunftsprojekte im Fokus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Sondergremien prüfen mögliche Fusion
  • Aktionärszustimmung von mindestens 50 Prozent nötig
  • Umsatzschätzung liegt bei 28 Milliarden Dollar
  • Terafab-Serienstart ab Ende 2028 vorgesehen

Tesla legt heute nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Quartal vor. Normalerweise wäre das der Tag der Robotaxis und des Umsatzes. Diesmal überlagert eine andere Frage alles: Wie weit sind die Fusionspläne mit SpaceX?

Ausschüsse prüfen den Zusammenschluss

Elon Musk hat bestätigt, dass Tesla und SpaceX auf Wunsch von Aktionären jeweils spezielle Ausschüsse gebildet haben. Sie sollen einen Zusammenschluss prüfen. Musk gehört keinem der Gremien an, wegen möglicher Interessenkonflikte. Er hält die Idee persönlich für gut, nannte es aber „übertrieben“, von einer sicheren Fusion zu sprechen. Die Gespräche befänden sich in einem frühen Stadium.

Die Hürde ist hoch. Nötig wäre die Zustimmung von mindestens 50 Prozent aller ausstehenden Tesla-Aktien. Musk selbst nannte das eine „ziemlich hohe Hürde“.

Als Begründung führt er Synergien an: Software für Superintelligenz, Chipdesign, die geplante Chipfabrik Terafab, Robotik und Konnektivität. Zudem würde ein gemeinsames Unternehmen Zustimmungsprozesse vereinfachen, die heute für Projekte über mehrere Firmen hinweg nötig sind.

Die Tesla-Aktie legte vorbörslich um rund 1,5 Prozent zu, SpaceX gewann etwa neun Prozent. Marktbeobachter werten die verhaltene Tesla-Reaktion als Zeichen, dass Anleger keinen großen Aufschlag erwarten. Gene Munster hält eine Zustimmung der Aktionäre für wahrscheinlich und schätzt die Chance auf einen Zusammenschluss binnen zwei Jahren auf 95 Prozent.

Barclays-Analyst Dan Levy brachte zuletzt ins Spiel, dass SpaceX als Käufer in einer reinen Aktientransaktion auftreten könnte. Das würde Musk die Stimmrechtskontrolle über KI-Projekte wie Optimus sichern.

Was die Zahlen heute zeigen müssen

Die Erwartungen an das Quartal sind verhalten. Analysten rechnen mit einem Umsatz von rund 28 Milliarden Dollar, im Wesentlichen auf Vorjahresniveau. Beim Gewinn je Aktie gehen die Schätzungen auseinander: Sie liegen zwischen 0,22 und 0,45 Dollar, je nach Berechnungsbasis.

Im Zentrum stehen allerdings die Zukunftsprodukte. Cantor Fitzgerald erwartet Aussagen zu FSD, Robotaxi, Cybercab und Optimus sowie zu neuen Robotaxi-Märkten und dem Semi-Lkw. Barclays hält die Frage für offen, wie schnell Tesla den Robotaxi-Dienst skalieren kann.

Kurzfristige Geschäftszahlen und der Cashflow rücken laut Levy zwar nicht ins Zentrum, gewinnen aber an Bedeutung. Für das Gesamtjahr liegen die Schätzungen bei rund 1,78 Millionen Auslieferungen.

Konkrete Berührungspunkte

Zusammengearbeitet wird bereits. Bei Terafab, die ab Ende 2028 in Serie gehen soll, liegt das Projekt noch in der Frühphase, bisher wird das Grundstück freigemacht. Hinzu kommen Kaltgas-Düsen von SpaceX für einige Varianten des neuen Tesla-Sportwagens.

Die Bewertungen machen das Vorhaben gewaltig. Tesla kommt auf rund 1,48 Billionen Dollar, SpaceX auf mehr als 1,9 Billionen. Heute Abend dürfte sich zeigen, ob das Tesla-Management die Fusion in der Telefonkonferenz kommentiert. Parallel liefern die Zahlen die Basis, an der sich ein späteres Umtauschverhältnis messen lassen muss.

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Diskussion zu Tesla

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.