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Tesla Aktie: Schweden blockiert FSD-Zulassung

Schweden empfiehlt EU-Veto gegen Teslas Autopilot-Software wegen umstrittener Tempofunktion. Entscheidung Ende Juni.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Schweden blockiert EU-Zulassung für FSD
  • Streitpunkt ist die Speed-Offset-Funktion
  • Positive Testdaten aus den Niederlanden
  • Aktie zeigt sich bislang unbeeindruckt

Tesla will seine Autopilot-Software nach Europa bringen. Schweden blockiert diesen Plan nun. Stein des Anstoßes ist eine umstrittene Tempofunktion. Damit wackelt ein zentraler Baustein der Tesla-Bewertung.

Ärger um das Tempolimit

Die schwedische Verkehrsbehörde empfiehlt der EU ein Veto gegen Teslas „Full Self-Driving“ (FSD). Die Software darf in Europa nicht flächendeckend auf die Straße. Zumindest nicht in der aktuellen Form. Tesla muss die sogenannte „Speed Offset“-Funktion deaktivieren. Diese erlaubt es Fahrern, ein Tempolimit bewusst zu überschreiten. Die Schweden sehen darin ein Risiko für die Verkehrssicherheit.

Ende Juni berät der zuständige EU-Ausschuss über die endgültige Zulassung. Eine europaweite Genehmigung ist kein Selbstläufer. Tesla braucht die Zustimmung von mindestens 15 der 27 Mitgliedsstaaten. Diese müssen zudem fast zwei Drittel der EU-Bevölkerung repräsentieren. Scheitert der Antrag, droht ein Flickenteppich aus nationalen Einzelregeln. Das würde die Expansion massiv bremsen.

Millionen unfallfreie Kilometer

Parallel dazu liefert die niederländische Straßenverkehrsbehörde RDW positive Daten. Rund 40.000 Tesla-Fahrzeuge nutzen die Software dort bereits. Sie absolvierten 24 Millionen Kilometer ohne schwere Zwischenfälle. Die RDW genehmigte das System im Frühjahr nach intensiven Tests. Belgien, Dänemark, Estland und Litauen übernahmen diese vorläufige Zulassung bereits. Tesla betont weiterhin, dass Fahrer das System jederzeit überwachen müssen.

An der Börse reagieren Investoren abwartend auf die regulatorischen Hürden. Die Tesla-Aktie schloss am Donnerstag bei 349,80 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein Minus von 6,45 Prozent auf der Kurstafel. Der RSI-Wert von 48,9 signalisiert eine neutrale technische Ausgangslage.

Tesla steht nun unter Zugzwang. Der Konzern muss die umstrittene Tempofunktion anpassen, um das schwedische Veto abzuwenden. Ohne diese Änderung droht beim EU-Treffen in wenigen Tagen eine formelle Ablehnung. Das würde den europäischen Rollout der lukrativen Software auf unbestimmte Zeit verschieben.

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Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.