Tesla profitierte am Freitag von der breiten Erholung der Technologieaktien und legte um 4,9% zu. Reuters ordnete den Anstieg in die Gegenbewegung nach dem KI-bezogenen Ausverkauf der vorherigen Sitzung ein. Zuvor hatte die Tesla-Aktie an zwei Handelstagen deutlich nachgegeben.
Den früheren Ausverkauf brachte Reuters mit Sorgen über demokratische Wahlerfolge in Verbindung: Diese könnten den Ausbau von Rechenzentren bremsen. Der Kursanstieg am Freitag stand damit im Umfeld einer Erholung des Technologiesektors, nicht einer unternehmensspezifischen Erfolgsmeldung.
Zusatzschicht vor geplantem Umbau
Unterdessen kündigte Tesla-Chef Elon Musk laut Reuters gestern eine zusätzliche Produktionsschicht für den Cybertruck an. Damit will das Unternehmen versuchen, ausstehende Bestellungen noch vor dem geplanten Abbau der Fertigungslinie zu erfüllen. Diese soll einer Erweiterung der Cybercab-Produktion um Juni/Juli 2027 weichen.
Musk hatte am Freitag angekündigt, die Cybertruck-Produktion im texanischen Werk um die Jahresmitte 2027 auslaufen zu lassen. Den dadurch frei werdenden Platz will Tesla für eine höhere Cybercab-Produktion nutzen.
Beschwerden in Südkorea, mehr Auslieferungen aus Shanghai
In Südkorea plant eine Verbrauchergruppe unterdessen eine Beschwerde bei der Korea Fair Trade Commission. Reuters berichtete am Mittwoch, die Gruppe werfe Tesla vor, die Software Full Self-Driving gegenüber Kunden beworben zu haben, deren Fahrzeuge sie rechtlich nicht nutzen dürften.
Die Gruppe strebt einen vorübergehenden Vermarktungsstopp, Verwaltungsbußgelder und eine Weiterleitung an Ermittler an. Es handelt sich um Forderungen der Verbrauchergruppe.
Für das Geschäft in China meldete Reuters am Dienstag höhere Auslieferungen aus Shanghai. Nach Daten der China Passenger Car Association stiegen die Auslieferungen der dort gefertigten Model 3 und Model Y im Oktober einschließlich Exporten gegenüber dem Vorjahr um 10,3% auf 67.829 Fahrzeuge.
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