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Terawulf Aktie: 19 Milliarden mit Anthropic

Terawulf schließt 19-Milliarden-Dollar-Vertrag mit KI-Firma Anthropic und verkauft Joint-Venture-Anteil. Die Aktie legt zweistellig zu.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 19-Milliarden-Deal mit KI-Spezialist Anthropic
  • Verkauf von Joint-Venture-Beteiligung für 530 Mio. Dollar
  • Aktie steigt um über 14 Prozent
  • Wandel vom Miner zum KI-Infrastruktur-Anbieter

Terawulf wandelt sich radikal vom Bitcoin-Miner zum Infrastruktur-Riesen für Künstliche Intelligenz. Ein neuer Mega-Vertrag mit dem KI-Spezialisten Anthropic katapultiert das Unternehmen in eine neue Dimension. Anleger feiern diesen Schritt mit einem zweistelligen Kursplus.

19 Milliarden US-Dollar Umsatz

Das Unternehmen vermietet seinen Campus im US-Bundesstaat Kentucky für 20 Jahre an Anthropic. Der Vertrag umfasst eine IT-Kapazität von 401 Megawatt. Über die gesamte Laufzeit soll dieser Deal rund 19 Milliarden US-Dollar Umsatz einbringen.

Die ersten Rechner gehen voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027 ans Netz. Bis Anfang 2028 plant Terawulf die volle Auslastung des Standorts. Parallel dazu treibt der Konzern den Umbau zum Anbieter für Hochleistungsrechnen voran.

Verkauf bringt frisches Kapital

Um den Fokus zu schärfen, stößt Terawulf seine Beteiligung von rund 50 Prozent am Joint Venture Abernathy ab. Der Käufer Fluidstack zahlt dafür etwa 530 Millionen US-Dollar. Terawulf erzielt damit einen deutlichen Gewinn gegenüber dem ursprünglichen Investment.

Das Management investiert das Geld direkt in den Ausbau der eigenen Standorte. Ein weiteres Großprojekt steht bereits in den Startlöchern. Der geplante „Muskie Data Campus“ soll künftig eine Kapazität von über einem Gigawatt erreichen.

Kursplus von fast 100 Prozent

Die Aktie klettert heute um über 14 Prozent auf 21,80 Euro. Damit setzt das Papier seinen rasanten Aufstieg fort. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf fast 100 Prozent.

Anleger blicken nun auf die Umsetzung des Mammut-Projekts in Kentucky. Mit dem Anthropic-Deal im Rücken hat Terawulf eine langfristige Planungsgrundlage geschaffen. Die Transformation vom Miner zum KI-Dienstleister nimmt damit konkrete Formen an.

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Diskussion zu Terawulf

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.