Terawulf wandelt sich radikal vom Bitcoin-Miner zum Infrastruktur-Riesen für Künstliche Intelligenz. Ein neuer Mega-Vertrag mit dem KI-Spezialisten Anthropic katapultiert das Unternehmen in eine neue Dimension. Anleger feiern diesen Schritt mit einem zweistelligen Kursplus.
19 Milliarden US-Dollar Umsatz
Das Unternehmen vermietet seinen Campus im US-Bundesstaat Kentucky für 20 Jahre an Anthropic. Der Vertrag umfasst eine IT-Kapazität von 401 Megawatt. Über die gesamte Laufzeit soll dieser Deal rund 19 Milliarden US-Dollar Umsatz einbringen.
Die ersten Rechner gehen voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027 ans Netz. Bis Anfang 2028 plant Terawulf die volle Auslastung des Standorts. Parallel dazu treibt der Konzern den Umbau zum Anbieter für Hochleistungsrechnen voran.
Verkauf bringt frisches Kapital
Um den Fokus zu schärfen, stößt Terawulf seine Beteiligung von rund 50 Prozent am Joint Venture Abernathy ab. Der Käufer Fluidstack zahlt dafür etwa 530 Millionen US-Dollar. Terawulf erzielt damit einen deutlichen Gewinn gegenüber dem ursprünglichen Investment.
Das Management investiert das Geld direkt in den Ausbau der eigenen Standorte. Ein weiteres Großprojekt steht bereits in den Startlöchern. Der geplante „Muskie Data Campus“ soll künftig eine Kapazität von über einem Gigawatt erreichen.
Kursplus von fast 100 Prozent
Die Aktie klettert heute um über 14 Prozent auf 21,80 Euro. Damit setzt das Papier seinen rasanten Aufstieg fort. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf fast 100 Prozent.
Anleger blicken nun auf die Umsetzung des Mammut-Projekts in Kentucky. Mit dem Anthropic-Deal im Rücken hat Terawulf eine langfristige Planungsgrundlage geschaffen. Die Transformation vom Miner zum KI-Dienstleister nimmt damit konkrete Formen an.
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