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Telefonica-Aktie bleibt für Berenberg nach dem 1&1-Deal mit Vodafone ein Verkauf

Gestern gab der Telekommunikationskonzern 1&1 AG den Abschluss eines verbindlichen Vorvertrages und damit eine Roaming-Partnerschaft mit Vodafone bekannt. Bei dem vorerst über fünf Jahre laufenden Vertrag können sich Kunden von 1&1, die bis Oktober 2024 noch nicht vom Netzaufbau profitieren, danach in das gut ausgebaute Vodafone-Netz von Vodafone einwählen. Mit dem Schmankerl obendrauf, dass Vodafone vor allem den superschnellen 5G-Standard bereits großflächig anbietet. Anders, als der bisherige Roaming-Partner Telefonica-Deutschland, hier konnten 1&1-Kunden bislang nur auf 4G zurückgreifen (ausführlich über den Romring-Deal berichteten wir bereits hier).

Was sich die Anleger vom Deal erhoffen, zeigte sich an der Kursreaktion der 1&1-Aktien, denn die sprangen bereits gestern zweistellig nach oben und legen heute weitere 6,5 Prozent auf 12,78 Euro.

Als Verlierer des Deals macht heute Analyst Usman Ghazi von der Privatbank Berenberg  den Telekommunikationskonzern Telefonica Deutschland aus. Seiner Einschätzung nach dürfte der Umsatz, den Telefonica mit 1&1 gemacht hat, bei rund 600 Millionen Euro und das dadurch erzielte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bei 450 Millionen Euro liegen. Umsatz und Ergebnis, dass mit dem Wechsel von 1&1 zu Vodafone bei Telefonica demnächst wegfallen dürfte.

Deshalb belässt der Berenberg-Analyst auch seine Einstufung für Telefonica weiterhin auf “Sell” und das Kurzsiel für die Aktie bei 2,00 Euro.

Die im TecDAX und MDAX notierten Telefonica-Aktien, die gestern nach Bekanntgabe des 1&1-/Vodafone-Deals kräftig in die Knie gegangen sind, verlieren heute weitere 3,8 Prozent auf 1,92 Euro.

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