Kepler Cheuvreux hat TeamViewer am Donnerstag Medienberichten zufolge von „Kaufen“ auf „Halten“ herabgestuft. Das Analysehaus senkte zugleich das Kursziel von 10 auf 6 Euro; die Änderung folgte auf die gesenkte Jahresprognose. Am Freitag fiel die Aktie um 1,6%.
Niedrigere Ziele nach den Quartalszahlen
Deutsche Bank Research reduzierte das Kursziel am Mittwoch Medienberichten zufolge von 7,50 auf 6,50 Euro. Die Einstufung „Halten“ bestätigte das Haus nach den Zahlen zum dritten Quartal.
Zwei weitere Analysehäuser senkten am Dienstag ebenfalls ihre Bewertungsmarken. Dabei wurde eine Kaufempfehlung auf „Halten“ zurückgenommen, während das andere Haus seine Kaufempfehlung bestätigte. Die neuen Bewertungsmarken dieser beiden Häuser liegen bei 7 beziehungsweise 9 Euro. Damit unterschieden sich die Empfehlungen trotz der durchweg niedrigeren Ziele weiterhin.
Verzögerte Abschlüsse belasten das Geschäft
TeamViewer begründete die gesenkte Umsatzprognose mit verzögerten Großkundenabschlüssen und erneuter wirtschaftlicher Unsicherheit in Europa. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Unternehmen einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 1–2 %. Zuvor hatte die Prognose ein Wachstum von 0–3 % vorgesehen.
Im dritten Quartal 2026 erzielte TeamViewer einen Umsatz von 184,5 Millionen Euro. Währungsbereinigt entsprach das einem Rückgang um 2,2 % gegenüber dem Vorjahr.
Auch die jährlich wiederkehrenden Umsätze entwickelten sich rückläufig: Der ARR erreichte 736,9 Millionen Euro und sank währungsbereinigt um 0,6 %. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 42,8 %.
An der Prognose für die bereinigte EBITDA-Marge hielt TeamViewer trotz der niedrigeren Umsatzerwartung fest. Für 2026 bestätigte das Unternehmen weiterhin einen Wert von rund 43 %.
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