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Symbolbild, KI-generiert

Takkt Aktie: 67 Prozent Rückgang in zwölf Monaten

Der Industrieausrüster Takkt verzeichnet vor der Hauptversammlung einen deutlichen Kursrutsch und streicht die Dividende.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurs unter 50-Tage-Linie gefallen
  • Umsatzrückgang von über zehn Prozent
  • Keine Dividende für das Geschäftsjahr
  • Vorstandsressort neu strukturiert

Takkt rutscht vor der Hauptversammlung weiter ab. Die Aktie hat den GD50 unterschritten und sendet damit ein frisches charttechnisches Warnsignal. Parallel dazu verschärft sich der operative Gegenwind.

Schwaches Bild am Chart

Der Kurs schloss am Freitag bei 2,67 Euro und lag damit 7,03 Prozent unter dem Vortag. Mit dem Bruch der 50-Tage-Linie notiert die Aktie nun nur noch knapp über diesem Durchschnitt, der bei 2,64 Euro liegt. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt rund 30 Prozent.

Das passt zum größeren Trendbild. Seit Jahresanfang steht ein Minus von 29,68 Prozent zu Buche, auf Sicht von zwölf Monaten sogar ein Rückgang um 67,42 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch von 8,19 Euro ist weit entfernt.

Umbau im laufenden Geschäft

Auch operativ bleibt die Lage angespannt. Takkt hat die Zuständigkeit im Vorstand erweitert, Helmar Hipp verantwortet seit dem 15. Mai die Division Industrial & Packaging. Das Segment ist das umsatzstärkste der Gruppe.

Der Schritt kommt in einer Phase, in der das Geschäft unter Druck steht. Im ersten Quartal sank der Umsatz um 10,3 Prozent auf 225,7 Millionen Euro, das organische Wachstum lag bei minus 6,7 Prozent. Die Führung verweist auf eine Zurückhaltung der Kunden bei größeren Projektinvestitionen.

Dividende fällt aus

Am kommenden Aktionärstreffen rückt vor allem eine Entscheidung in den Vordergrund: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, für das vergangene Geschäftsjahr keine Dividende zu zahlen. Nach 0,60 Euro je Aktie im Vorjahr wäre das eine deutliche Zäsur für Einkommensinvestoren.

Begründet wird der Schritt mit der schwachen Ertragslage und dem negativen Ergebnis je Aktie von minus 1,88 Euro. Takkt will den finanziellen Spielraum für den Umbau nutzen und zu einer substanziellen Ausschüttung zurückkehren, sobald Free Cashflow und Ertragskraft wieder tragen.

Was jetzt zählt

Für den Kursverlauf bleibt vor allem wichtig, ob die Aktie die Zone um den GD50 verteidigen kann. Der RSI liegt mit 47,4 im neutralen Bereich, die 30-Tage-Volatilität mit 43,23 Prozent aber hoch. Damit bleibt das Papier anfällig für weitere Ausschläge, solange die Nachfrage nicht klar anzieht.

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