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Take-Two Interactive Aktie: Nervosität wächst

Spekulationen über eine mögliche Verschiebung von Grand Theft Auto VI sorgen für Kursverluste bei Take-Two, obwohl Analysten ihre Bewertungen anheben und auf die starke Pipeline verweisen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gerüchte um GTA VI-Release belasten Aktienkurs
  • Analysten heben Kursziele trotz Marktnervosität an
  • Viel Erfolg für kommenden Blockbuster eingepreist
  • Nächster Fokus auf Quartalszahlen im Februar

Die Nerven der Anleger bei Take-Two Interactive liegen blank. Gerüchte über eine mögliche Verschiebung des Blockbusters Grand Theft Auto VI sorgten in dieser Woche für Unruhe und belasteten den Kurs. Während Branchenexperten beschwichtigen und Analysten ihre Ziele anheben, zeigt die Marktreaktion vor allem eines: Wie extrem abhängig die Bewertung vom Erfolg dieses einen Titels ist.

Gerüchteküche belastet den Kurs

Auslöser der jüngsten Schwäche waren Aussagen des bekannten Branchenkenners Jason Schreier. In einem Podcast merkte er an, dass das Spiel noch nicht inhaltlich fertiggestellt sei („not content complete“) und eine Verschiebung über den geplanten Termin im November 2026 hinaus nicht überraschen würde. Zwar stellte Schreier später auf Social Media klar, dass seine Aussagen missinterpretiert wurden und der interne Zeitplan weiterhin Bestand habe, doch der Markt reagierte empfindlich auf die Unsicherheit. Die Aktie schloss am Freitag bei 250,71 USD, was einem Tagesverlust von 0,66 Prozent entspricht.

Analysten bleiben optimistisch

Im Kontrast zur nervösen Marktstimmung stehen die fundamentalen Einschätzungen der Wall Street. Die Analysten von Wells Fargo erhöhten am Donnerstag ihr Kursziel von 277 auf 288 USD und bestätigten ihre positive Bewertung („Overweight“). Sie sehen in der Reaktion auf die Verzögerungsgerüchte eine Übertreibung und verweisen auf die starke Produktpipeline des Unternehmens. Auch operativ läuft das Geschäft weiter: Mit dem Start der vierten Saison für NBA 2K26 am Freitag soll die Nutzerbindung im wichtigen Live-Service-Segment weiter gestärkt werden.

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Die Diskrepanz zwischen Analystenlob und Anlegerangst verdeutlicht die aktuelle Fallhöhe der Aktie. Mit einem Plus von über 40 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht ist bereits viel Vorschusslorbeer für den kommenden Rockstar-Titel eingepreist. Der Spielraum für Enttäuschungen ist dementsprechend gering, weshalb selbst unbestätigte Spekulationen ausreichen, um Gewinnmitnahmen auszulösen.

Wichtiger Termin im Februar

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den 3. Februar 2026. An diesem Dienstag wird Take-Two nach Börsenschluss die Ergebnisse zum dritten Geschäftsquartal vorlegen. Investoren erwarten von CEO Strauss Zelnick an diesem Tag nicht nur solide Finanzdaten, sondern vor allem eine definitive Bestätigung des Release-Fensters, um die Spekulationen zu beenden. Kurzfristig gilt es für die Käuferseite, die psychologisch wichtige Marke von 250 USD zu verteidigen, um weiteren charttechnischen Druck abzuwenden.

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