Spekulationen rund um „Grand Theft Auto VI“ haben die Take-Two-Aktie in Bewegung gebracht. Innerhalb einer Woche legte der Kurs rund acht Prozent zu — getrieben von Optionshändlern, die auf einen großen Katalysator wetten.
Optionsmarkt preist starke Bewegung ein
Die Aktivität im Optionsmarkt ist ungewöhnlich hoch. Spekulatives Call-Volumen häuft sich im Strike-Bereich zwischen 265 und 275 Dollar. Die Verfallskette vom 22. Mai impliziert eine Kursbewegung von knapp ±10 Prozent bis Wochenende. Put-Absicherungen bleiben dagegen dünn — die Mehrheit der Marktteilnehmer setzt auf steigende Kurse.
Auslöser war unter anderem eine geleakte Best-Buy-E-Mail, die ein Pre-Order-Fenster für GTA VI zwischen dem 18. und 21. Mai andeutete. Das Gerücht erwies sich als verfrüht und wurde schnell widerlegt.
Zelnick bestätigt November-Termin
CEO Strauss Zelnick hat in einem Wochenend-Interview den Releasetermin 19. November 2026 bekräftigt. Er räumte ein, dass das Projekt rund 18 Monate hinter dem ursprünglichen internen Ziel liegt — der Ursprungsplan sah einen Launch im Frühjahr 2025 vor. Zelnick betonte das Ziel der „Perfektion“ für den Rockstar-Titel.
Diese Offenheit scheint die Erwartungen stabilisiert zu haben. Der Kurs notiert aktuell bei 208 Euro und damit rund 15 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt. Vom 52-Wochen-Hoch bei 225,30 Euro trennen die Aktie noch knapp acht Prozent.
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Quartalszahlen am Donnerstag
Der eigentliche Stresstest folgt am Donnerstag, dem 21. Mai 2026. Take-Two veröffentlicht dann die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr des Geschäftsjahres 2026 — um 22:30 Uhr MEZ.
Drei Punkte stehen im Fokus:
- Net Bookings: Das Management hatte sequenzielles Wachstum bis ins Geschäftsjahr 2027 in Aussicht gestellt.
- Guidance FY2027: Der Markt erwartet erste Prognosen für das Jahr, das den GTA-VI-Launch einschließt.
- Recurrent Consumer Spending: Dieser Bereich — gespeist von NBA 2K und GTA Online — machte zuletzt mehr als drei Viertel der Gesamterlöse aus.
Das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 6,73 spiegelt hohe Wachstumserwartungen wider. Die Zahlen vom Donnerstag werden zeigen, ob die finanzielle Basis stark genug ist, um den teuersten Launch-Zyklus der Unternehmensgeschichte zu tragen — und ob die aktuelle Kursdynamik fundamentale Substanz hat oder reine Spekulation bleibt.
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