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Take-Two Aktie: Frischer Marktimpuls!

Take-Two Interactive revidiert seine Quartalsprognose von einem erwarteten Verlust auf einen Gewinn. CEO Zelnick schließt Werbung in Vollpreisspielen aus, während die Qualitätssicherung für GTA VI intensiviert wird.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Überraschende Gewinnprognose für aktuelles Quartal
  • CEO lehnt Werbung in Vollpreistiteln ab
  • Intensive Qualitätssicherung für GTA VI läuft
  • Aktie verzeichnet deutlichen Jahresverlust

Während die Gaming-Welt gebannt auf den Release von Grand Theft Auto VI wartet, liefert der Mutterkonzern handfeste finanzielle Neuigkeiten. Entgegen den Markterwartungen rechnet das Management für das laufende Quartal plötzlich mit einem Gewinn statt einem Verlust. Gleichzeitig positioniert sich CEO Strauss Zelnick klar gegen einen umstrittenen Branchentrend bei der Monetarisierung.

Gewinn statt Verlust

Verantwortlich für die positive Stimmung unter Analysten ist der jüngste Ausblick auf das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026. Das Management rechnet mit Zahlen, die deutlich über den bisherigen Markterwartungen liegen:

  • Erwarteter Gewinn (EPS): 0,47 bis 0,57 US-Dollar
  • Bisheriger Marktkonsens: Verlust von 0,41 US-Dollar
  • Prognostizierter Umsatz: 1,5 bis 1,6 Milliarden US-Dollar

Als Reaktion auf diese Entwicklung haben 13 Experten ihre Gewinnschätzungen für das Gesamtjahr nach oben korrigiert. Der Konsens für das Geschäftsjahr 2026 liegt nun bei 3,91 US-Dollar je Aktie, was einem Anstieg von 0,53 US-Dollar entspricht.

Qualitätssicherung und Werbeverzicht

Parallel zu den verbesserten Geschäftsaussichten laufen die Vorbereitungen für den wichtigsten Release des Unternehmens auf Hochtouren. Die Tochtergesellschaft Rockstar Games intensiviert derzeit die Qualitätssicherung für Grand Theft Auto VI, das für den 19. November 2026 terminiert ist. Dafür werden gezielt neue Fachkräfte in Regionen wie Indien rekrutiert.

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CEO Strauss Zelnick nutzte die Gelegenheit am Freitag zudem, um Bedenken hinsichtlich aggressiver Monetarisierung zu zerstreuen. Bei Vollpreistiteln im Segment von 70 bis 80 US-Dollar werde man auf störende Werbeunterbrechungen verzichten, da dies unfair gegenüber der Kundschaft sei. Das Vertrauen in den kommenden GTA-Teil ist intern enorm hoch: Das Management geht davon aus, dass nahezu jeder Konsolenbesitzer über 17 Jahren den Titel spielen wird.

An der Börse spiegelt sich diese operative Zuversicht derzeit nur bedingt wider. Mit einem aktuellen Kurs von 173,60 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von gut 19 Prozent. Auch auf institutioneller Seite gab es zuletzt Gewinnmitnahmen, wie der Verkauf von über 56.000 Aktien durch Park National Corp im Schlussquartal 2025 zeigt. Dennoch bleibt der Titel mit einer institutionellen Eigentümerquote von über 95 Prozent fest in den Händen von Großinvestoren.

Die nächsten konkreten Einblicke in die finanzielle Entwicklung und den Fortschritt der GTA-Qualitätssicherung liefert das Unternehmen am 14. Mai 2026. Dann steht die Veröffentlichung des offiziellen Quartalsberichts an. Analysten sehen bis dahin ein durchschnittliches Kursziel von 284,44 US-Dollar.

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