Raymond James stuft Take-Two Interactive auf „Strong-Buy“ hoch und hält am Kursziel von 285 Dollar fest. Die Begründung: Der jüngste Ausverkauf sei deutlich übertrieben. Doch die Aktie schließt am 12. Februar bei nur 190,36 Dollar – ein Minus von 6,64 Prozent an einem Tag. Seit Ende Januar haben die Papiere rund 15 Prozent verloren.
Analysten bleiben optimistisch
Raymond James steht nicht allein mit seiner positiven Einschätzung. Mehrere Investmentbanken bekräftigten zuletzt ihre Kaufempfehlungen:
- DA Davidson hält am 4. Februar am „Buy“-Rating fest, Kursziel 300 Dollar
- UBS erhöhte Ende Januar das Kursziel von 292 auf 300 Dollar
- Benchmark bestätigte am 2. Februar die Kaufempfehlung mit Ziel 300 Dollar
Der Konsens liegt bei „Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel nahe 284 Dollar. Das bedeutet: Analysten sehen ein Aufwärtspotenzial von knapp 50 Prozent.
Starke Quartalszahlen als Basis
Die Zuversicht der Analysten gründet auf soliden Geschäftszahlen. Am 3. Februar legte Take-Two die Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Die Net Bookings – ein Indikator für tatsächlich vereinnahmte Umsätze – kletterten um 28 Prozent auf 1,76 Milliarden Dollar. Analysten hatten nur 1,59 Milliarden erwartet.
Besonders stark entwickelte sich das wiederkehrende Geschäft: Mikrotransaktionen und Abonnements stiegen um 23 Prozent und machten 76 Prozent der Net Bookings aus. Haupttreiber waren NBA 2K, Grand Theft Auto Online und Mobile-Titel.
Take-Two hob daraufhin die Jahresprognose an. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management nun mit Net Bookings zwischen 6,65 und 6,7 Milliarden Dollar – zuvor waren 6,4 bis 6,5 Milliarden avisiert.
Google AI belastet Stimmung
Der Kursrutsch begann Ende Januar, als Google sein Projekt „Genie“ vorstellte – eine KI-Technologie zur automatischen Spielewelt-Generierung. Gaming-Aktien gerieten daraufhin unter Druck. Investoren befürchten, dass künstliche Intelligenz die traditionelle Spieleentwicklung disruptieren könnte.
Take-Two-Manager relativierten diese Sorgen im Earnings Call am 3. Februar. Die Technologie befinde sich in einem frühen Stadium und sei „nicht einmal ansatzweise“ mit einer vollwertigen Game-Engine vergleichbar. Spieleentwicklung umfasse weit mehr als reine Welten-Erstellung.
GTA VI als Gamechanger
Für das Geschäftsjahr 2027 setzt Take-Two auf einen Blockbuster: Grand Theft Auto VI erscheint am 19. November 2026. Das Management prognostiziert für das Folgejahr Rekord-Net-Bookings. Die Aktie notiert bei 190,36 Dollar und damit nahe dem 52-Wochen-Tief von 188,56 Dollar. Das Jahreshoch lag im Oktober 2025 bei 264,79 Dollar.
Take-Two-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Take-Two-Analyse vom 13. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Take-Two-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Take-Two-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Take-Two: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
