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Take-Two Aktie: Analytisch stark

Take-Two Interactive erhält von Analysten eine Strong-Buy-Empfehlung bei einem Kursziel von 285 Dollar. Die Aktie notiert jedoch nahe ihrem Jahrestief nach einem jüngsten Ausverkauf.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Raymond James stuft auf Strong-Buy hoch
  • Quartalszahlen übertreffen Erwartungen deutlich
  • Jahresprognose wird nach oben korrigiert
  • GTA VI als Treiber für das Jahr 2027

Raymond James stuft Take-Two Interactive auf „Strong-Buy“ hoch und hält am Kursziel von 285 Dollar fest. Die Begründung: Der jüngste Ausverkauf sei deutlich übertrieben. Doch die Aktie schließt am 12. Februar bei nur 190,36 Dollar – ein Minus von 6,64 Prozent an einem Tag. Seit Ende Januar haben die Papiere rund 15 Prozent verloren.

Analysten bleiben optimistisch

Raymond James steht nicht allein mit seiner positiven Einschätzung. Mehrere Investmentbanken bekräftigten zuletzt ihre Kaufempfehlungen:

  • DA Davidson hält am 4. Februar am „Buy“-Rating fest, Kursziel 300 Dollar
  • UBS erhöhte Ende Januar das Kursziel von 292 auf 300 Dollar
  • Benchmark bestätigte am 2. Februar die Kaufempfehlung mit Ziel 300 Dollar

Der Konsens liegt bei „Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel nahe 284 Dollar. Das bedeutet: Analysten sehen ein Aufwärtspotenzial von knapp 50 Prozent.

Starke Quartalszahlen als Basis

Die Zuversicht der Analysten gründet auf soliden Geschäftszahlen. Am 3. Februar legte Take-Two die Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Die Net Bookings – ein Indikator für tatsächlich vereinnahmte Umsätze – kletterten um 28 Prozent auf 1,76 Milliarden Dollar. Analysten hatten nur 1,59 Milliarden erwartet.

Besonders stark entwickelte sich das wiederkehrende Geschäft: Mikrotransaktionen und Abonnements stiegen um 23 Prozent und machten 76 Prozent der Net Bookings aus. Haupttreiber waren NBA 2K, Grand Theft Auto Online und Mobile-Titel.

Take-Two hob daraufhin die Jahresprognose an. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management nun mit Net Bookings zwischen 6,65 und 6,7 Milliarden Dollar – zuvor waren 6,4 bis 6,5 Milliarden avisiert.

Google AI belastet Stimmung

Der Kursrutsch begann Ende Januar, als Google sein Projekt „Genie“ vorstellte – eine KI-Technologie zur automatischen Spielewelt-Generierung. Gaming-Aktien gerieten daraufhin unter Druck. Investoren befürchten, dass künstliche Intelligenz die traditionelle Spieleentwicklung disruptieren könnte.

Take-Two-Manager relativierten diese Sorgen im Earnings Call am 3. Februar. Die Technologie befinde sich in einem frühen Stadium und sei „nicht einmal ansatzweise“ mit einer vollwertigen Game-Engine vergleichbar. Spieleentwicklung umfasse weit mehr als reine Welten-Erstellung.

GTA VI als Gamechanger

Für das Geschäftsjahr 2027 setzt Take-Two auf einen Blockbuster: Grand Theft Auto VI erscheint am 19. November 2026. Das Management prognostiziert für das Folgejahr Rekord-Net-Bookings. Die Aktie notiert bei 190,36 Dollar und damit nahe dem 52-Wochen-Tief von 188,56 Dollar. Das Jahreshoch lag im Oktober 2025 bei 264,79 Dollar.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.

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