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Take-Two Aktie: 260 Millionen Dollar in GTA-VI-Vorbestellungen

Take-Two verzeichnet dank GTA VI Rekord-Vorbestellungen und übertrifft eigene Prognosen. Analysten bleiben optimistisch.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekord-Vorbestellungen für GTA VI
  • Umsatzprognose deutlich übertroffen
  • Starke Performance von NBA 2K und Zynga
  • Optimistische Analysten trotz Kursrückgang

Take-Two-Aktien geben am Dienstag um 1,24 Prozent nach und schließen bei 207,00 Euro. Der Kurs bleibt damit 10,54 Prozent unter dem Jahreshoch vom 7. Juli. Die eigentliche Geschichte spielt sich aber nicht im Chart ab, sondern in den Vorbestelllisten für Grand Theft Auto VI.

Rekordzahlen bei den Vorbestellungen

CEO Strauss Zelnick bestätigte kürzlich erneut den Starttermin für GTA VI: den 19. November 2026. Die Vorbestellphase begann am 25. Juni und lieferte sofort außergewöhnliche Zahlen.

Laut Marktanalyst Newzoo generierte GTA VI in der ersten Woche rund 260 Millionen Dollar an Vorbestell-Umsatz. Diese Summe stammt allein aus sechs großen Märkten, darunter die USA, Deutschland und Großbritannien. Damit zählt der Start zu den stärksten Vorbestellphasen, die die Spielebranche je gesehen hat.

Geschäftszahlen übertreffen eigene Prognose

Der Hype um GTA VI trifft auf ein Unternehmen, das bereits operativ liefert. Take-Two meldete für das abgelaufene Geschäftsjahr Netto-Buchungen von 6,72 Milliarden Dollar. Das liegt rund 750 Millionen Dollar über der eigenen Prognose des Managements.

Getragen wurde das Ergebnis von der NBA-2K-Reihe und dem Mobile-Geschäft. Tochtergesellschaft Zynga verzeichnete die höchsten Netto-Buchungen seit der Übernahme im Jahr 2022. Konsole und PC auf der einen, Mobile auf der anderen Seite trugen dabei etwa gleich viel zum Umsatz bei — eine Basis, die Take-Two vor dem GTA-VI-Launch breiter aufstellt als frühere Rekordjahre.

Charttechnik und Analystenausblick

Charttechnisch hält sich die Aktie über dem 200-Tage-Durchschnitt von 198,09 Euro, einer Marke, die viele Marktteilnehmer als wichtige Unterstützung werten. Der RSI notiert bei 47 Punkten — nach der Korrektur vom Julihoch ein neutrales Bild, weder überkauft noch überverkauft.

Die Analystenlage bleibt trotz der jüngsten Kursschwäche optimistisch. Bank of America setzt ein Kursziel von 368 Dollar und verweist auf die Preissetzungsmacht des neuen Titels, der zum Basispreis von 79,99 Dollar startet. Piper Sandler bestätigt sein „Overweight“-Rating und rechnet mit mehr als 45 Millionen verkauften Einheiten allein in der Launch-Phase.

Der nächste Termin mit Substanz folgt am 7. August 2026: Dann legt Take-Two die Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Die Telefonkonferenz dürfte erste Hinweise liefern, wie das Unternehmen die operative Vorbereitung auf den November-Launch organisiert.

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Diskussion zu Take-Two

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.