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Symbolbild, KI-generiert

TAG Immobilien: Bernstein setzt Ziel auf 18,40 Euro

Bernstein stuft TAG Immobilien auf "Outperform" hoch und sieht Kurspotenzial. Das Polen-Geschäft gilt als zentraler Renditetreiber vor den Quartalszahlen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neues Kursziel von 18,40 Euro
  • Polen-Portfolio als Wachstumsmotor
  • Aktie nähert sich überverkaufter Zone
  • Dividendenausblick für das laufende Jahr

Bernstein traut der TAG Immobilien einen deutlichen Sprung nach oben zu. Die Analysten stufen den MDAX-Konzern auf „Outperform“ hoch und rufen ein Kursziel von 18,40 Euro auf. Damit positioniert sich das Haus am oberen Ende des Marktkonsenses und setzt ein deutliches Zeichen vor den anstehenden Quartalszahlen.

Am Markt herrscht kurz vor der Veröffentlichung der Ergebnisse dennoch eine abwartende Haltung. Die Aktie notiert aktuell bei 14,73 Euro und verlor am Donnerstag leicht an Boden. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 29,6 nähert sich das Papier jedoch einer technisch überverkauften Zone, was Raum für eine Gegenbewegung bieten könnte. Seit Jahresbeginn steht trotz der jüngsten Schwankungen ein Plus von rund 12,5 Prozent zu Buche.

Polen-Geschäft als Renditetreiber

Die Experten von Bernstein stützen ihren Optimismus vor allem auf das Engagement in Polen. Durch den Zukauf zahlreicher Mieteinheiten verfügt das Unternehmen dort über ein Portfolio mit attraktiven Bruttorenditen. Diese liegen spürbar über dem Niveau der deutschen Bestandsimmobilien und bieten damit einen Puffer gegen den hiesigen Margendruck.

Die Integration dieser Bestände soll den Cashflow bereits im laufenden Jahr stärken. Parallel dazu dürfte die höhere Rentabilität im Nachbarland helfen, die Verschuldungsquote schneller zu senken. Andere Institute wie Baader Europe rufen mit Zielen von über 19 Euro sogar noch höhere Werte auf und festigen den Eindruck, dass die Branche die Talsohle hinter sich gelassen hat.

Dividende und Ausblick auf das erste Quartal

Anleger richten ihren Blick nun auf die im Mai anstehenden Ergebnisse. Im Fokus steht der FFO I als zentrale Kennzahl für die Dividendenkraft. Für das vergangene Geschäftsjahr ist eine Ausschüttung von 0,40 Euro je Aktie geplant.

Dies entspricht einer Quote von 40 Prozent des operativen Ergebnisses. Das Management strebt künftig eine Erhöhung auf mindestens 50 Prozent an. Über diesen Vorschlag und die Option einer Aktiendividende wird die Hauptversammlung im Mai entscheiden. Kurz darauf dürften die detaillierten Quartalszahlen zeigen, wie schnell die Integration des polnischen Portfolios tatsächlich voranschreitet.

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