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Synchrony Aktie: Bilanzbewertung aktuell

Das Finanzunternehmen meldet Rekordzahlen im Weihnachtsgeschäft, doch mehrere Analystenhäuser senken ihre Kursziele aufgrund kurzfristiger Profitabilitätsbedenken.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Einkaufsvolumen erreicht Rekordwert von 49 Milliarden Dollar
  • Truist, Barclays und BTIG korrigieren Kursziele nach unten
  • Gewinnprognose für 2026 zwischen 9,10 und 9,50 Dollar je Aktie
  • Stabile Kreditkennzahlen und hohe Kapitalrückführungen

Synchrony blickt auf ein rekordverdächtiges Schlussquartal 2025 zurück, doch die Reaktion der Experten fällt verhalten aus. Trotz Höchstständen beim Einkaufsvolumen dämpfen mehrere Analystenhäuser ihre Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Worauf müssen sich Anleger nach der jüngsten Korrektur der Kursziele einstellen?

  • Einkaufsvolumen: Steigt auf Rekordwert von 49 Milliarden US-Dollar.
  • Nettoüberschuss: Im vierten Quartal bei 751 Millionen US-Dollar.
  • Analysten-Echo: Truist, Barclays und BTIG reduzieren ihre Kursziele.
  • Ausblick 2026: Gewinnprognose liegt zwischen 9,10 und 9,50 US-Dollar je Aktie.

Analysten korrigieren Erwartungen nach unten

Führende Finanzinstitute haben ihre Bewertung für Synchrony unmittelbar nach Vorlage der Zahlen angepasst. Truist Securities senkte das Kursziel gestern von 92 auf 84 US-Dollar und behält die Einstufung auf „Hold“ bei. Bereits am Vortag korrigierten Barclays (auf 93 US-Dollar) und BTIG (auf 96 US-Dollar) ihre Prognosen.

Hintergrund dieser Skepsis ist eine Neubewertung der Konsumkredit-Landschaft. Während die langfristige Bilanzstärke positiv gesehen wird, rechnen Experten kurzfristig mit einer höheren Kostenquote. Notwendige Investitionen in Wachstumsinitiativen könnten die Profitabilität im Jahr 2026 vorerst bremsen.

Rekordvolumen im Weihnachtsgeschäft

Operativ lieferte das vierte Quartal starke Impulse. Das gesamte Einkaufsvolumen kletterte um 3 % auf den Rekordwert von 49 Milliarden US-Dollar. Besonders dynamisch entwickelten sich die digitalen Plattformen mit einem Plus von 6 %. Der Zinsüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 % auf 4,8 Milliarden US-Dollar.

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Die Nettozinsmarge verbesserte sich deutlich um 82 Basispunkte auf 15,83 %. Parallel dazu zeigten sich die Kreditkennzahlen stabil: Die Netto-Abschreibungsquote sank von 6,45 % im Vorjahr auf nun 5,37 % und verblieb damit innerhalb der Zielkorridore des Managements.

Strategische Impulse für 2026

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt das Unternehmen einen Gewinn zwischen 9,10 und 9,50 US-Dollar je Aktie an. Wesentliche Wachstumstreiber sollen die Skalierung des „Walmart OnePay“-Programms sowie die geplante Übernahme des gewerblichen Co-Branding-Portfolios von Lowe’s im zweiten Quartal 2026 sein.

Aktionäre profitieren weiterhin von den Kapitalrückführungen. Für das vierte Quartal schüttete das Unternehmen insgesamt 1,1 Milliarden US-Dollar aus, wovon 952 Millionen US-Dollar auf Aktienrückkäufe entfielen. Die nächste Quartalsdividende in Höhe von 0,30 US-Dollar je Aktie wird am 17. Februar ausgezahlt. Stichtag für die Dividendenberechtigung ist der 6. Februar.

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