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Symbolbild, KI-generiert

Swiss Re: Waldbrände verursachen 40 Milliarden USD Schäden

Waldbrände in Kalifornien verursachen Rekordschäden von 40 Milliarden Dollar. Swiss Re kämpft mit steigenden Sekundärrisiken und Analysten bleiben vorsichtig.

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Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordschäden durch Waldbrände
  • Sekundärgefahren treiben Kosten
  • Analysten bleiben zurückhaltend
  • Quartalszahlen am 7. Mai

Auf dem Papier sieht die Schadensbilanz für 2025 beruhigend aus. Die versicherten Kosten durch Naturkatastrophen in Nordamerika fielen um 23 Prozent. Unter der Oberfläche zeigt sich bei Swiss Re eine teure Verschiebung der Risiken: Waldbrände verursachen nie dagewesene Milliardenkosten. An der Börse reagieren Anleger nervös. Die Aktie rutschte am Mittwoch um knapp drei Prozent ab und notiert mit 134,25 Euro nur hauchdünn über ihrem Jahrestief.

Sekundärgefahren treiben die Kosten

Im vergangenen Jahr summierten sich die versicherten Naturkatastrophenschäden in Nordamerika auf 90 Milliarden US-Dollar. Damit lag der Wert spürbar unter der Vorjahresbelastung von 117 Milliarden Dollar. Der Hauptgrund für diese Entlastung war das Ausbleiben schwerer Hurrikans auf dem US-Festland. Stattdessen trieben sogenannte Sekundärgefahren die Kosten in die Höhe.

Ein zentraler Befund des Swiss Re Institute ist die eskalierende Intensität von Waldbränden. Allein die „Palisades“- und „Eaton“-Feuer im Los Angeles County verursachten versicherte Schäden von rund 40 Milliarden Dollar. Das ist ein historischer Rekordwert für diese Gefahrenkategorie. Das Institut warnt vor einer langfristigen Verschärfung der Risikolage. Bevölkerungswachstum und die Konzentration hoher Vermögenswerte an den Rändern von Waldgebieten lassen die potenziellen Schadenssummen kontinuierlich steigen.

Analysten bleiben skeptisch

Diese strukturellen Herausforderungen spiegeln sich in den aktuellen Einschätzungen der Analysten wider. Mehrere Investmentbanken positionieren sich zurückhaltend zur Swiss-Re-Aktie:

  • Bank of America: „Neutral“ mit einem Kursziel von 140 Schweizer Franken.
  • Goldman Sachs: „Sell“ mit einem Zielwert von 119 Franken.
  • Barclays: „Underweight“ bei einem Kursziel von 114 Franken.

Während einige Experten die starke Kapitalisierung des Rückversicherers loben, sehen Kritiker die wachsenden Sekundärrisiken und das allgemeine Bewertungsniveau im Sektor als Belastung.

Am 7. Mai präsentiert Finanzvorstand Anders Malmström die Ergebnisse für das erste Quartal. Für das Gesamtjahr peilt der Konzern einen Nettogewinn von 4,5 Milliarden Dollar an, nachdem im Vorjahr ein Rekordwert erreicht wurde. Flankiert wird dieses Ziel von einem angekündigten Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Dollar. Hält die Gewinndynamik an, könnte dies den Abwärtsdruck von der angeschlagenen Aktie nehmen.

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