Der juristische Druck auf Super Micro Computer wächst rasant. Mehrere US-Kanzleien bringen sich derzeit für großangelegte Sammelklagen in Stellung. Der Vorwurf wiegt schwer: Das Management soll milliardenschwere illegale Exporte nach China verschleiert haben.
Kanzleien wie Bernstein Liebhard oder Robbins Geller rufen geschädigte Aktionäre auf. Sie wollen bis Ende Mai 2026 einen Hauptkläger für das Verfahren finden. Die Vorwürfe richten sich direkt gegen die Führungsriege. Das Unternehmen habe Investoren über interne Kontrollmechanismen getäuscht.
Der Auslöser: Ein brisanter Schmuggel-Ring
Den Ursprung der Klagewelle bildet eine Anklage des US-Justizministeriums vom März. Ermittler deckten ein weitreichendes Netzwerk auf. Im Zentrum steht Yih-Shyan Liaw. Er ist Mitgründer und Vizepräsident von Super Micro.
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Gemeinsam mit dem Taiwan-Chef und einem Mittelsmann soll Liaw US-Exportkontrollen umgangen haben. Das Ziel: Hochmoderne KI-Server nach China schleusen. In den vergangenen zwei Jahren flossen so Hardware-Lieferungen im Wert von rund 2,5 Milliarden US-Dollar. Die Quittung der Börse folgte prompt. Nach Bekanntwerden der Anklage brach der Aktienkurs um ein Drittel ein.
Geschönte Bilanzen und ein wichtiger Termin
Die Kläger werfen dem Konzern nun Bilanzkosmetik vor. Super Micro verbuchte in seinen Geschäftsberichten ein massives Umsatzwachstum. Das Management begründete dies stets mit der starken Marktnachfrage nach KI-Infrastruktur. Dass ein erheblicher Teil dieser Erlöse angeblich aus illegalen Kanälen stammte, verschwieg die Führungsebene.
Trotz der juristischen Turbulenzen läuft das operative Geschäft weiter. Am 5. Mai legt Super Micro nach US-Börsenschluss die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Analysten erwarten einen kräftigen Gewinnsprung auf 0,55 US-Dollar je Aktie. Das wäre fast eine Verdreifachung zum Vorjahr. Investoren blicken nun auf die Rückstellungen. Das Management muss offenlegen, welche finanziellen Puffer es für den Rechtsstreit einplant.
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