Super Micro Computer drückt beim Ausbau seines Portfolios aufs Tempo. Trotz anhaltender Diskussionen um sinkende Margen erweitert der Hardware-Spezialist sein Angebot für KI- und Edge-Computing massiv. Mit gleich zwei neuen Plattform-Ankündigungen innerhalb von 24 Stunden sendet das Unternehmen ein klares Signal: Der Fokus liegt weiterhin auf aggressivem Wachstum und technischer Marktführerschaft.
Schlagzahl bei Produktneuheiten
Am 26. Februar 2026 präsentierte das Unternehmen eine neue hochdichte MicroBlade-Plattform, die auf AMDs EPYC 4005 Prozessoren basiert. Diese zielt spezifisch auf Cloud-, Edge- und SaaS-Workloads ab. Nur einen Tag zuvor kündigte Super Micro in Kooperation mit VAST Data und Nvidia die „CNode-X“-Lösung an. Dabei handelt es sich um eine integrierte KI-Datenplattform, die Rechenleistung und Speicherlösungen bündelt, um die Bereitstellung von KI-Infrastrukturen zu beschleunigen.
Diese dichte Abfolge von Produktvorstellungen verdeutlicht die Strategie, im wettbewerbsintensiven Markt für Hochleistungsrechner keine Lücke zu lassen. Das Geschäftsgewicht verlagert sich dabei immer deutlicher in Richtung KI-GPU-Plattformen, die bereits einen signifikanten Teil der Umsätze ausmachen.
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Spagat zwischen Umsatz und Marge
Die technische Offensive trifft auf ein herausforderndes finanzielles Umfeld. Zwar konnte Super Micro im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 den Umsatz auf rund 12,7 Milliarden US-Dollar steigern, doch dieses Wachstum wurde teuer erkauft: Die Bruttomarge war rückläufig.
Marktteilnehmer bewerten die Situation aktuell vorsichtig. Die Aktie notiert derzeit rund 46 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch, was die Skepsis der Anleger widerspiegelt. Die zentrale Herausforderung besteht darin, die enormen Investitionen in Lagerbestände und Fertigungskapazitäten – insbesondere für flüssigkeitsgekühlte Server-Racks – in profitable Erträge umzuwandeln.
Ausblick: Fokus auf Profitabilität
Das Management setzt darauf, dass die „Data Center Building Block Solutions“ (DCBBS) bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 einen stärkeren Beitrag zum Gewinn leisten werden. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob die Integration der kommenden Plattformen von Nvidia und AMD in der zweiten Jahreshälfte reibungslos verläuft und ob die Skaleneffekte die Margen wieder stabilisieren können.
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