SunHydrogen verbrennt weiterhin Geld für die Forschung. Umsatz macht der Entwickler von grünem Wasserstoff noch keinen. Die steigenden Ausgaben haben jedoch einen klaren Grund: Im Mai startet der entscheidende Testlauf in Texas.
Mehr Forschung, weniger Verlust
Im abgelaufenen Quartal verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von rund 1,5 Millionen US-Dollar. Das ist etwas weniger als im Vorjahr. Auf Neunmonatssicht sank der Fehlbetrag auf 4,6 Millionen US-Dollar, da ein hoher Buchverlust aus einer Beteiligung wegfiel.
Parallel dazu steigen die Entwicklungskosten. In den vergangenen neun Monaten flossen 3,1 Millionen US-Dollar in die Forschung. Das Management treibt die eigene Technologie für photoelektrochemische Panels voran, denn der Weg vom Prototyp zur Massenfertigung kostet Geld.
Solide Kasse, globale Expansion
Die Bilanzstruktur hat sich deutlich verschoben. Die Barmittel sanken auf 13 Millionen US-Dollar, während die kurzfristigen Anlagen auf knapp 20 Millionen US-Dollar kletterten. Mit einem Betriebskapital von 33 Millionen US-Dollar bleibt die Liquidität dennoch hoch.
Einnahmen fehlen weiterhin komplett. SunHydrogen nutzt das Kapital stattdessen für die internationale Expansion. Im April gründete der Konzern eine japanische Tochtergesellschaft, um die Zusammenarbeit mit Honda und der Universität Tokio zu stärken. Ferner eröffnete das Unternehmen einen europäischen Hauptsitz in Österreich.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SunHydrogen?
Kurz gesagt: ein Kraftakt. SunHydrogen weist in der Bilanz erneut auf Schwächen bei den internen Kontrollen hin. Das ist eine typische Hürde für Firmen auf Expansionskurs.
Der Testlauf in Austin
Jetzt rückt das operative Geschäft in den Mittelpunkt. SunHydrogen bereitet die Inbetriebnahme kommerziell skalierbarer Reaktoren vor. Das Unternehmen plant den Start am Hydrogen ProtoHub der Universität Texas in Austin für Mai 2026.
Dieser Schritt markiert die erste von drei Phasen der Industrialisierung. Nach der Validierung im Freien folgt eine 100 Quadratmeter große Pilotanlage. Danach will das Management erste Kaufverträge sichern. Das Marktumfeld liefert Rückenwind. Allein im ersten Quartal flossen weltweit über 15 Milliarden US-Dollar in Solarfinanzierungen. Gelingt der Test in Austin, rückt der erste kommerzielle Abnahmevertrag in greifbare Nähe.
SunHydrogen-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SunHydrogen-Analyse vom 11. Mai liefert die Antwort:
Die neusten SunHydrogen-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SunHydrogen-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SunHydrogen: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
