SunHydrogen macht den nächsten Schritt auf dem Weg zur industriellen Produktion von grünem Wasserstoff. Das Unternehmen hat verbesserte Module an seinem Pilotstandort in Texas installiert. Erste Daten aus dem Feld bestätigen nun die Erwartungen der Entwickler.
Die neuen Wasserstoff-Module am Standort der University of Texas messen knapp zwei Quadratmeter. Sie nutzen eine optimierte Katalysator-Integration und neue Beschichtungen. Damit will das Management die Effizienz und Konstanz der Produktion steigern. Die Leistung der großen Module entspricht dabei den Werten, die zuvor im Labor mit kleineren Einheiten erzielt wurden.
Testphase in Austin verlängert
Das Pilotprogramm in Austin läuft nun sechs Monate länger als ursprünglich geplant. In den kommenden Wochen sollen ferner kommerziell skalierte Reaktoren an den Standort zurückkehren. Parallel dazu plant SunHydrogen eine Testserie von bis zu 1.000 Modulen mit dem Partner CTF Solar. Dieser Schritt soll die Wiederholbarkeit der Fertigungsprozesse unter Beweis stellen.
Kosten und Liquidität
Die Entwicklung kostet Geld. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen im Berichtszeitraum auf rund 3,1 Millionen US-Dollar. Zum Ende des ersten Quartals verfügte SunHydrogen über liquide Mittel und kurzfristige Anlagen von insgesamt knapp 33 Millionen US-Dollar.
Das Ziel bleibt die Produktion von Wasserstoff allein durch Sonnenlicht und Wasser. Der Fokus liegt nun auf der Validierung der Fertigungsprozesse für den Massenmarkt. Gelingt der Nachweis der Reproduzierbarkeit in der geplanten Tausender-Serie, rückt die kommerzielle Vermarktung in greifbare Nähe.
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