Stryker setzt ein Zeichen der Stabilität. Während der Aktienkurs auf ein Jahrestief rutscht, hält der Medizintechnik-Konzern an seiner Ausschüttung fest. Das Management trotzt damit den jüngsten Enttäuschungen bei den Quartalszahlen.
Das Board of Directors hat eine Quartalsdividende von 0,88 US-Dollar pro Aktie beschlossen. Die Auszahlung erfolgt am 31. Juli 2026. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 4,8 Prozent.
Wer am 30. Juni als Aktionär registriert ist, erhält die Gutschrift. Damit bleibt die Dividende gegenüber dem Vorquartal stabil.
Kursrutsch nach verfehlten Zielen
Die Nachricht kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Gestern schloss die Aktie bei 250,80 Euro, nur knapp über dem neuen 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn verlor das Papier über 15 Prozent an Wert.
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Auslöser für den Abverkauf waren die Zahlen zum ersten Quartal. Der Gewinn je Aktie lag mit 2,60 US-Dollar unter den geschätzten 2,98 US-Dollar. Auch der Umsatz blieb mit rund sechs Milliarden US-Dollar hinter den Prognosen zurück.
Analysten stützen den Ausblick
Dennoch wuchs das Geschäft im Jahresvergleich moderat. Analysten bleiben trotz der Schwächephase mehrheitlich optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 395 US-Dollar.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt Stryker einen Gewinn zwischen 14,90 und 15,10 US-Dollar je Aktie an. Das Management hält damit an seinen ursprünglichen Prognosen fest. Diese Zielmarke dient nun als Maßstab für die kommenden Quartalsberichte.
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