Stryker baut sein Portfolio in der Orthopädie und Traumatologie gezielt aus. Mit der Markteinführung neuer chirurgischer Lösungen reagiert das Unternehmen auf den steigenden Bedarf an effizienten Krankenhaus-Workflows. Doch können diese technologischen Fortschritte die aktuellen Hürden bei Lieferketten und globalen Zöllen wettmachen?
Neue Systeme für den OP
Das Unternehmen hat das T2 Alpha Humerus Nailing System zur Behandlung komplexer Oberarmfrakturen eingeführt. Zeitgleich startet die begrenzte Marktfreigabe des Mako RPS. Dabei handelt es sich um ein handgeführtes Robotersystem für Knie-Totalendoprothesen.
Diese Neuerung ergänzt die bestehende Mako-Plattform. Stryker setzt dabei auf eine tiefere Integration in vorhandene Implantat- und Führungssysteme. Ziel ist es, die chirurgische Präzision zu erhöhen und gleichzeitig die Flexibilität im Operationssaal zu wahren. Marktexperten werten diese Innovationen als wesentliche Stützen für den langfristigen Wachstumspfad im Bereich der robotergestützten Chirurgie.
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Solide Basis für 2026
Die jüngsten Geschäftszahlen untermauern den Expansionskurs. Im vergangenen Jahr knackte der Umsatz erstmals die Marke von 25 Milliarden US-Dollar. Im vierten Quartal 2025 übertraf das bereinigte Ergebnis je Aktie mit 4,47 US-Dollar die Erwartungen des Marktes. Besonders das Gefäßgeschäft profitierte deutlich von der Integration der im Februar 2025 übernommenen Inari Medical.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management mit einem organischen Umsatzplus zwischen 8,0 und 9,5 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll in einer Spanne von 14,90 bis 15,10 US-Dollar liegen. Aktionäre partizipieren zudem durch eine Quartalsdividende von 0,88 US-Dollar je Aktie, die am 30. April ausgezahlt wird. Der relevante Ex-Tag ist der 31. März 2026.
Stryker fokussiert sich 2026 auf die globale Skalierung seiner neuen Plattformen. Während Lieferkettenrisiken und regulatorische Zeitpläne in Europa bestehen bleiben, bilden die jüngsten Produktstarts und die Prognose eines robusten organischen Wachstums das Fundament für die kommenden Quartale.
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