Stride Inc. versucht nach den operativen Schwierigkeiten des vergangenen Jahres, wieder festen Boden unter den Füßen zu gewinnen. Während das Segment für berufliche Bildung mit einem Umsatzsprung von 29 % überzeugt, sorgt eine neue Untersuchung gegen die Führungsebene für Unruhe. Kann die starke Wachstumsdynamik die rechtlichen Unsicherheiten dauerhaft überlagern?
- Schlusskurs (Freitag): 84,89 USD
- Wachstum Career Learning: +29 % (Q2)
- Umsatzprognose 2026: 2,48 bis 2,555 Mrd. USD
- Aktienrückkäufe: 88,6 Mio. USD im ersten Halbjahr genutzt
Career Learning als Wachstumstreiber
Das Unternehmen setzt verstärkt auf berufsorientierte Bildung, um die stagnierende Entwicklung im klassischen Online-Schulgeschäft auszugleichen. Im jüngsten Quartalsbericht vom 27. Januar lieferte die Sparte „Career Learning“ ein deutliches Umsatzplus von 29 % im Jahresvergleich. Laut Management sind zudem die technischen Probleme, die Ende 2025 für Volatilität sorgten, weitgehend behoben. Sinkende Support-Anfragen dienen Anlegern hierbei als Indikator für eine stabilere Plattformleistung und ein verbessertes Nutzererlebnis.
Untersuchung belastet Governance-Profil
Parallel zur operativen Erholung gerät die Unternehmensführung unter Druck. Die Kanzlei Berger Montague hat Anfang Februar eine Untersuchung gegen das Board of Directors eingeleitet. Im Kern geht es um die Frage, ob die Verantwortlichen ihre Treuepflichten verletzt haben, insbesondere im Hinblick auf öffentliche Aussagen zur operativen Leistung während der Krisenphase im Jahr 2025. Für den Markt stellt dies aktuell ein Hintergrundrisiko dar, das die Transparenz der Kommunikation auf den Prüfstand stellt.
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Prognose und Aktienrückkäufe
Trotz der rechtlichen Störgeräusche hält Stride an seiner Jahresprognose fest und rechnet mit einem Umsatz zwischen 2,48 und 2,555 Milliarden USD für das Geschäftsjahr 2026. Entscheidend für das Erreichen des oberen Endes dieser Spanne wird die Bindungsquote der Schüler im laufenden Frühjahrssemester sowie der Ausbau von Firmenpartnerschaften sein.
Zusätzliche Unterstützung liefert die Kapitalstrategie: Von dem autorisierten Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen USD wurden im ersten Halbjahr bereits 88,6 Millionen USD investiert. Weitere Rückkäufe in den kommenden Monaten könnten das Vertrauen des Managements in die aktuelle Bewertung unterstreichen. Die nächsten validen Daten liefert der Bericht zum dritten Geschäftsquartal, der für das Frühjahr erwartet wird.
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