Strategy Inc. hat erneut am Kryptomarkt agiert und für knapp 1,28 Milliarden US-Dollar Bitcoin erworben. Obwohl das Krypto-Portfolio des Unternehmens aufgrund der jüngsten Marktkorrektur aktuell in der Verlustzone steckt, setzen die Verantwortlichen ihre Akkumulationsstrategie konsequent fort. Gleichzeitig sorgt eine neue Analystenbewertung für frische Impulse bei der Bewertung des Unternehmens.
Frisches Kapital für neue Coins
Zwischen dem 2. und 8. März sicherte sich das Unternehmen weitere 17.994 Bitcoin. Interessant ist dabei vor allem die Finanzierung: Anstatt auf bestehende Barreserven zurückzugreifen, gab Strategy neue Stamm- und Vorzugsaktien aus. Dieser Schritt zeigt, wie das Unternehmen den Kapitalmarkt gezielt nutzt, um seine Krypto-Bestände kontinuierlich auszubauen, ohne die eigene Liquidität direkt anzutasten. Mit diesem jüngsten Zukauf wächst der Gesamtbestand auf über 738.000 Bitcoin an, was Strategy zum weltweit größten unternehmerischen Halter der Kryptowährung macht.
Rote Zahlen im Portfolio belasten den Kurs
Die aggressive Kaufstrategie bringt jedoch auch kurzfristige Herausforderungen mit sich. Da der durchschnittliche Kaufpreis aller vom Unternehmen gehaltenen Coins bei rund 75.862 US-Dollar liegt, der Bitcoin derzeit aber tiefer notiert, sitzt Strategy auf einem nicht realisierten Buchverlust. Diese Diskrepanz spiegelt sich deutlich im Aktienkurs wider. Nach dem starken Rücksetzer der Kryptowährung von ihren Hochs Ende 2025 hat auch das Papier auf Jahressicht rund 50 Prozent an Wert eingebüßt und notiert nach dem jüngsten Kursrutsch bei knapp 118 Euro.
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Rückendeckung von der Wall Street
Trotz des schwachen Chartbildes erhält das Unternehmen nun Rückenwind von Analystenseite. B. Riley Securities hat die Beobachtung der Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 175 US-Dollar aufgenommen. Die Experten werten insbesondere die neu geschaffene Finanzierungsstruktur des Unternehmens positiv. Mit Barreserven von über 2,2 Milliarden US-Dollar sei Strategy gut gerüstet, um die Zins- und Dividendenverpflichtungen der nächsten zweieinhalb Jahre problemlos zu bedienen.
Das Management setzt für die kommenden Jahre auf eine zunehmende Mainstream-Akzeptanz von Bitcoin, angetrieben durch erhoffte regulatorische Klarheit in den USA. Solange der Zugang zum Kapitalmarkt für die Ausgabe neuer Aktien offen bleibt und die Zinslast gedeckt ist, dürfte das Unternehmen seinen strategischen Bestandskurs ohne Kurswechsel fortführen.
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