Strategy hat diese Woche ein klares Signal gesetzt: Der Bitcoin-Käufer unter den börsennotierten Unternehmen nutzt sein bevorzugtes Finanzierungsinstrument so aggressiv wie nie zuvor. Allein am Donnerstag soll das Unternehmen mehr als 4.000 Bitcoin über Verkäufe seiner variabel verzinsten Vorzugsaktien (STRC) erworben haben — der größte STRC-finanzierte Einzeltageskauf seit Einführung des Instruments.
Der STRC-Mechanismus als Wachstumsmotor
Das STRC-Instrument ist darauf ausgelegt, Kapital von Einkommensanlegern anzuziehen: Es zahlt eine monatliche Dividende mit einer Jahresrendite von rund 11,5 % und wird nahe seinem Nennwert von 100 Dollar gehandelt. Früher in diesem Jahr weitete Strategy sein At-the-Market-Programm aus, sodass mehrere Agenten STRC-Anteile gleichzeitig verkaufen können — was die Liquidität erhöht und großvolumige Kapitalaufnahmen beschleunigt. Allein am 10. März verzeichnete STRC ein Rekordhandelsvolumen von 409 Millionen Dollar an einem einzigen Tag.
Die Käufe der Vorwoche unterstreichen das Tempo der Akkumulation: Zwischen dem 2. und 8. März erwarb Strategy 17.994 Bitcoin für insgesamt 1,28 Milliarden Dollar, zu einem Durchschnittspreis von rund 70.946 Dollar je Coin. Der Gesamtbestand liegt nun bei 738.731 BTC — rund 3,5 % des gesamten Bitcoin-Angebots, angeschafft für insgesamt etwa 56 Milliarden Dollar.
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Analyst sieht attraktiven Einstiegspunkt
Parallel dazu nahm B. Riley Securities am 10. März die Abdeckung der Aktie mit einem Kaufvotum auf. Analyst Fedor Shabalin verwies darauf, dass die Aktie aktuell mit dem 1,2-fachen des mNAV — dem Verhältnis von Marktkapitalisierung zum Wert der Bitcoin-Bestände — gehandelt wird. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Höchststand von 3,4 im Jahr 2024 und stelle damit einen attraktiven Einstiegspunkt dar. Shabalin betonte zudem, dass Strategy mit fünf Klassen von Vorzugsaktien und Kassenreserven von 2,25 Milliarden Dollar eine belastbare Finanzierungsstruktur aufgebaut hat.
Rückenwind kommt auch vom Bitcoin-Markt selbst: Die Kryptowährung hat sich vom Februartief bei rund 60.000 Dollar auf etwa 70.000 Dollar erholt. Die Aktie reagierte heute mit einem Plus von knapp zwei Prozent — bleibt aber auf Jahressicht mit einem Minus von rund neun Prozent deutlich unter ihrem früheren Niveau. Die Leerverkaufsquote ist mit zwölf Prozent mehr als doppelt so hoch wie noch im vergangenen Jahr, was bei einer anhaltenden Bitcoin-Erholung die Kursbewegungen in beide Richtungen verstärken könnte.
Der nächste Prüfstein für das Modell ist die offizielle Bestätigung des Donnerstags-Kaufs durch eine SEC-Meldung — Strategy kommuniziert Akquisitionen üblicherweise zeitversetzt über regulatorische Pflichtmitteilungen.
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