Das Unternehmen Strategy setzt seinen offensiven Kurs am Kryptomarkt unvermindert fort. Mit einer erneuten Milliardeninvestition baut die Konzernspitze die eigenen Bitcoin-Reserven weiter massiv aus. Doch wie finanziert das Management diese anhaltende Kaufserie für digitale Vermögenswerte im großen Stil?
Zwischen dem 2. und 8. März sicherte sich das Unternehmen knapp 18.000 weitere Bitcoins. Dafür nahm Strategy rund 1,28 Milliarden US-Dollar in die Hand, was einem durchschnittlichen Kaufpreis von 70.946 US-Dollar pro Token entspricht. Bereits Ende Februar hatte die Firma für über 200 Millionen US-Dollar zugeschlagen. Damit wächst der Krypto-Schatz in der Unternehmensbilanz auf gewaltige 738.731 Bitcoins an. Der kumulierte Anschaffungswert beläuft sich mittlerweile auf rund 56 Milliarden US-Dollar. Die Strategie dahinter bleibt unverändert: Das Unternehmen zementiert seine Position als dominanter institutioneller Halter im Markt für digitale Vermögenswerte.
Bemerkenswerte Kursdynamik
Interessant für Anleger ist die jüngste Kursentwicklung der Aktie im Verhältnis zur zugrundeliegenden Kryptowährung. Historisch betrachtet schwankte das Papier deutlich stärker als der Bitcoin. Zu Beginn des Jahres 2026 zeigte sich jedoch eine veränderte Dynamik bei Kursrückgängen: Während der Bitcoin im bisherigen Jahresverlauf zeitweise über 22 Prozent an Wert verlor, hielten sich die Einbußen der Aktie mit einem Minus von rund 9,5 Prozent in Grenzen. Gestern schloss das hochvolatile Papier bei 119,35 Euro. Damit notiert der Titel auf Jahressicht zwar noch im negativen Bereich, verzeichnete in den vergangenen sieben Tagen jedoch einen Zuwachs von knapp 4,5 Prozent.
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Bei der jüngsten Aufwärtsbewegung zwischen Anfang Februar und Anfang März zog die Aktie mit einem Wertzuwachs von 44 Prozent sogar deutlich kräftiger an als die Leitwährung, die im selben Zeitraum um 15 Prozent zulegte.
Vorzugsaktien finanzieren die Strategie
Die fortlaufenden Zukäufe sind Teil eines langfristigen Plans. Bis zum Jahr 2027 sollen bis zu 84 Milliarden US-Dollar in digitale Vermögenswerte fließen. Um diesen enormen Kapitalbedarf zu decken, setzt CEO Phong Le gezielt auf die Ausgabe von Vorzugsaktien anstelle von regulären Stammaktien. Passend zu diesem Ansatz wurde die Dividendenrate für diese speziellen Papiere für März 2026 um 25 Basispunkte auf 11,50 Prozent angehoben. Es ist bereits die siebte Erhöhung dieser Art, die dazu dient, den Kurs der Vorzugsaktien stabil nahe dem Nennwert von 100 US-Dollar zu halten.
Die finanzielle Feuerkraft für weitere Käufe ist jedenfalls gesichert. Aus den behördlichen Dokumenten geht hervor, dass dem Unternehmen noch ungenutzte Spielräume in Milliardenhöhe für künftige Kapitalmaßnahmen zur Verfügung stehen, darunter allein über 5,6 Milliarden US-Dollar für verschiedene Serien von Vorzugsaktien. Die Wahrscheinlichkeit, dass Strategy seine Bestände in absehbarer Zeit veräußert, schätzt der Markt als gering ein: Entsprechende Prognosemärkte sehen nur eine Chance von 16 Prozent für Verkäufe vor Ende 2026.
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