94 Prozent aller Bitcoin-Käufe börsennotierter Unternehmen im März 2026 gingen auf ein einziges Konto: Strategy. Trotz dieser bemerkenswerten Marktdominanz setzt sich der Kursrückgang der Aktie fort — mittlerweile seit neun aufeinanderfolgenden Monaten.
Rekordkäufe auf Pump
Im März erwarb Strategy insgesamt 44.377 Bitcoin, finanziert über Kapitalmaßnahmen: Die STRC-ATM-Verkäufe brachten 1,18 Milliarden US-Dollar ein, die MSTR-ATM-Verkäufe weitere 396 Millionen. Allein in einer einzigen Woche kaufte das Unternehmen 22.305 BTC — einer der größten Einzelwochenkäufe in der Unternehmensgeschichte.
Der Gesamtbestand liegt nun bei 762.099 Bitcoin, zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von 75.699 US-Dollar pro Coin. Das entspricht über 2,8 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots weltweit. Kein anderes Unternehmen hält auch nur annähernd so viel.
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Aktie unter Druck
Das Bild auf der Aktienseite ist ein anderes. Seit dem Allzeithoch im November 2024 bei 473,83 US-Dollar hat die Aktie rund 60 Prozent verloren. Aktuell notiert sie bei etwa 104,60 Euro — deutlich unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts.
Der Rest der Unternehmenslandschaft zeigt wenig Interesse an der Strategie: Alle anderen Firmen zusammen kauften im März lediglich rund 3.000 BTC. MARA Holdings und Exodus Movement reduzierten ihre Positionen sogar.
Bewertung und Ausblick
Analysten sehen das Unternehmen mehrheitlich mit „Moderate Buy“ — die Kurszielspanne reicht von 175 bis 705 US-Dollar, der Median liegt bei 322,50 US-Dollar. Neue FASB-Bilanzierungsregeln erlauben es Strategy zudem, digitale Assets zum Marktwert auszuweisen, was die Transparenz der Bilanz verbessert. Ob die Bewertungslücke zwischen Bitcoin-Bestand und Aktienkurs sich schließt, hängt maßgeblich davon ab, wie sich der Bitcoin-Preis entwickelt — und wie lange Investoren die Verwässerung durch fortlaufende Kapitalmaßnahmen tolerieren.
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