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Strategy Aktie: Eigenkapital statt Schulden

Strategy stockt seinen Bitcoin-Bestand mit frischem Eigenkapital auf, finanziert durch Aktienemissionen. Trotz Buchverlusten setzt das Unternehmen seine aggressive Akquisitionsstrategie fort.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuerwerb von 4.871 Bitcoin für 330 Millionen Dollar
  • Finanzierung ausschließlich über Eigenkapitalemissionen
  • Unrealisierter Buchverlust von 14,46 Milliarden Dollar
  • Verfügt über Milliarden an weiterer Emissionskapazität

Strategy hat seinen Bitcoin-Bestand erneut aufgestockt — diesmal ausschließlich über Eigenkapitalemissionen. Das Unternehmen kaufte zwischen dem 1. und 5. April 2026 insgesamt 4.871 Bitcoin für rund 330 Millionen US-Dollar. Bemerkenswert dabei: Kein einziger Dollar stammte aus Fremdkapital.

Einkaufen trotz Buchverlust

Finanziert wurde der Kauf über zwei Instrumente: 144 Millionen Dollar aus der Ausgabe neuer MSTR-Stammaktien und knapp 330 Millionen Dollar aus dem STRC-Vorzugsaktienprogram. Zusammen ergaben sich Einnahmen von 473,9 Millionen Dollar.

Strategy hält damit per 5. April insgesamt 766.970 Bitcoin — zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von 75.644 Dollar pro Coin. Der aktuelle Marktpreis liegt deutlich darunter, was im ersten Quartal 2026 zu einem unrealisierten Buchverlust von 14,46 Milliarden Dollar geführt hat. Steuerlich wirkte sich das in einem latenten Steuerertrag von 2,42 Milliarden Dollar aus, allerdings bildete das Unternehmen gleichzeitig eine Wertberichtigung von 1,73 Milliarden Dollar auf latente Steueransprüche.

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Trotz des rund 20-prozentigen Bitcoin-Rückgangs seit Jahresbeginn hat Strategy 2026 bereits 13 Käufe getätigt und dabei 94.440 BTC für insgesamt 7,59 Milliarden Dollar erworben. Executive Chairman Michael Saylor hatte das Ende einer kurzen Kaufpause am Wochenende vor der Meldung auf X mit dem Hinweis „back to work“ angekündigt. Nach Bekanntgabe der Transaktion legte die Aktie am 6. April im Frühhandel rund 4 Prozent zu.

Milliarden an ungenutzter Emissionskapazität

Was die Dimension dieser Strategie verdeutlicht, ist der Blick auf die verbleibende Emissionskapazität. Allein über MSTR-Stammaktien stehen noch 27,1 Milliarden Dollar zur Verfügung, über STRC-Vorzugsaktien weitere 22,6 Milliarden Dollar. Hinzu kommen kleinere Programme für STRF, STRK und STRD. Insgesamt verfügt Strategy über Dutzende Milliarden Dollar an noch ungenutztem Spielraum — eine Infrastruktur, die kontinuierliche Zukäufe ohne Bankfinanzierung ermöglicht.

Das Modell hat jedoch einen strukturellen Preis: Jede neue Aktienemission verwässert bestehende Anteilseigner. Ob das durch das Wachstum des Bitcoin-Bestands je Aktie — intern als „Bitcoin Yield“ gemessen — kompensiert wird, hängt unmittelbar vom Bitcoin-Kurs ab. Solange dieser unter dem durchschnittlichen Einstandspreis von 75.644 Dollar verbleibt, bleibt diese Rechnung offen.

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