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Symbolbild, KI-generiert

Strategy Aktie: Die Flaute bleibt?

Kritiker vergleichen das Bitcoin-Instrument STRC mit einem Schneeballsystem. Die Aktie erholt sich nur langsam vom Kursrutsch.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Ponzi-Vergleiche für STRC-Instrument
  • Bitcoin-Bestand auf 34.164 erhöht
  • Aktie noch 60% unter Jahreshoch
  • Hohe Volatilität durch Bitcoin-Kopplung

Wenn ein Finanzinstrument öffentlich als potenziell „größtes Ponzi der Welt“ bezeichnet wird, hinterlässt das Spuren. Genau das erlebt Strategy am Freitag: Kritiker nehmen das Bitcoin-gedeckte STRC-Instrument ins Visier, und die Aktie gibt einen Teil der Vortagesgewinne wieder ab.

Woher kommt die Kritik?

Der Kern des Vorwurfs: STRC, ein festverzinsliches Instrument von Strategy, sei durch Bitcoin gedeckt — ein Konstrukt, das Skeptiker mit einem Schneeballsystem vergleichen. Die Logik dahinter ist nicht neu. Strategy finanziert Bitcoin-Käufe über Eigen- und Fremdkapital, nutzt dabei Erlöse aus Aktien- und Anleiheemissionen. Solange Bitcoin steigt, funktioniert das Modell. Gerät der Kurs unter Druck oder wird neue Kapitalaufnahme teurer, wächst die Anfälligkeit des Systems.

Strategy hatte zuletzt 34.164 Bitcoin für rund 2,54 Milliarden Dollar erworben und damit seinen Bestand weiter ausgebaut. Das Unternehmen — früher als MicroStrategy bekannt, umbenannt im August 2025 — gilt als einer der größten Unternehmenshalter der Kryptowährung weltweit.

Kurs erholt sich, bleibt aber weit vom Hoch entfernt

Am Vortag hatte die Aktie noch rund zehn Prozent zugelegt. Aktuell notiert sie bei 149,66 Euro, ein moderates Plus von 1,33 Prozent auf Tagesbasis. Über 30 Tage beträgt das Plus knapp 24 Prozent — der Kurs hat sich seit dem Februartief bei 90,74 Euro deutlich erholt.

Das relativiert sich allerdings beim Blick auf zwölf Monate: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum steht ein Minus von über 51 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 391,80 Euro trennen die Aktie noch immer mehr als 60 Prozent.

Strukturelles Risiko bleibt im Blick

Die Volatilität der Aktie — annualisiert über 65 Prozent — spiegelt wider, wie eng Strategy an Bitcoin-Preisbewegungen gekoppelt ist. Kritische Schlagzeilen zu Finanzierungsrisiken und STRC-Volatilität verstärken diese Schwankungsanfälligkeit. Neben der Bitcoin-Strategie betreibt das Unternehmen auch ein Softwaregeschäft mit KI-gestützten Analysetools.

Entscheidend für die nächsten Wochen wird sein, ob Strategy weiteres Kapital zu vertretbaren Konditionen aufnehmen kann — und ob Bitcoin seinen Aufwärtstrend hält. Beides zusammen bestimmt, ob die Ponzi-Analogie ein Randthema bleibt oder an Schlagkraft gewinnt.

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