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Strategy Aktie: CEO kauft selbst

Der CEO von Strategy kauft eigene Vorzugsaktien, während ein neuer Analyst die Aktie mit einem Kaufvotum bewertet. Das Unternehmen setzt seine Bitcoin-Käufe fort und verfügt über eine solide Liquidität.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • CEO erwirbt eigene Aktien für 250.000 US-Dollar
  • Neues Kursziel von 200 US-Dollar mit Kaufempfehlung
  • Unternehmen kauft weitere 1.031 Bitcoin
  • Solide Liquidität trotz schwierigem Marktumfeld

Während die Strategy-Aktie seit Jahresbeginn rund 57 Prozent ihres Wertes verloren hat, setzt CEO Phong Le ein persönliches Zeichen: Am 19. März erwarb er knapp 2.500 Anteile der eigenen Vorzugsaktien für rund 250.000 US-Dollar aus eigener Tasche. Ein ungewöhnlicher Schritt in einem schwierigen Marktumfeld.

Neuer Analyst sieht Einstiegschance

Zeitgleich mit dem Insider-Kauf nahm Texas Capital Securities die Aktie mit einem Kursziel von 200 US-Dollar und einem Kaufvotum auf. Die Analysten sehen einen attraktiven Einstiegspunkt für den führenden Anbieter im Bereich digitaler Asset-Treasury. Ihrer Bewertung liegen eine jährliche Bitcoin-Wertsteigerung von zehn Prozent, Kapitalemissionen von 17 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 sowie ein modifizierter Nettoinventarwert von 1,19x zugrunde.

Texas Capital hebt zudem die solide Liquiditätssituation hervor: Mit rund 2,25 Milliarden US-Dollar in bar und Schulden, die nur etwa 14 Prozent des Kapitals ausmachen, deckt das Unternehmen fast zweieinhalb Jahre an Zinszahlungen und Vorzugsdividenden — ohne einen einzigen Bitcoin verkaufen zu müssen.

Damit steht Texas Capital nicht allein. Unter den 14 Analysten, die Strategy aktiv beobachten, empfiehlt kein einziger den Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 374 US-Dollar.

Bitcoin-Käufe gehen weiter — kleiner als zuletzt

Vergangene Woche kaufte Strategy 1.031 Bitcoin für 76,6 Millionen US-Dollar — deutlich weniger als in den beiden Vorwochen, als jeweils mehr als eine Milliarde US-Dollar investiert wurde. Die Gesamtposition liegt nun bei 762.099 Bitcoin, erworben zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von 75.694 US-Dollar je Coin. Finanziert wurden die jüngsten Käufe ausschließlich über den Verkauf von Stammaktien.

Parallel dazu plant das Unternehmen, über laufende Marktverkäufe insgesamt 21 Milliarden US-Dollar in Class-A-Stammaktien und weitere 21 Milliarden in Vorzugsaktien zu platzieren.

Risiken bleiben real

Bitcoin notiert aktuell rund 20 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau bei etwa 70.200 US-Dollar. Prediction-Markets-Plattform Polymarket sieht nur eine 30-prozentige Chance, dass Bitcoin bis Jahresende die Marke von 100.000 US-Dollar erreicht — jene Schwelle, ab der Strategys Hebelmodell nennenswerte Gewinne generieren würde. Das Risiko eines Margin Calls bewerten Polymarket-Nutzer mit lediglich acht Prozent.

Analysten verweisen dennoch auf strukturelle Schwachstellen: Das Geschäftsmodell ist auf externe Finanzierung angewiesen, da Bitcoin keine laufenden Erträge abwirft. Hinzu kommen technologische Risiken im Krypto-Bereich.

Ob die zentrale Kennzahl BTC Yield das Ziel von 30 Prozent wieder erreichen kann, wird sich am 4. Mai zeigen — dann legt Strategy seinen nächsten Quartalsbericht vor.

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