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Symbolbild, KI-generiert

Strategy Aktie: 1,4 Milliarden Dollar Kasse

Strategy hält 1,4 Milliarden Dollar Barreserve, kauft aber weiter Bitcoin. Der CEO investiert selbst in die gefallenen Vorzugsaktien.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kapitalerhöhung bringt 335 Millionen Dollar
  • Bitcoin-Bestand steigt auf 847.363 Coins
  • CEO Phong Le kauft Vorzugsaktien für 1 Million
  • Aktienkurs verliert 70 Prozent in einem Jahr

Das Unternehmen setzt auf Liquidität – und kauft trotzdem weiter Bitcoin. Mit neuem Geld und einer Milliarden-Reserve will sich Strategy gegen die Marktkrise stemmen. Der CEO investiert zeitgleich eigenes Geld in die gebeutelten Vorzugsaktien.

Kapitalerhöhung mit zwei Zielen

Zwischen dem 15. und 21. Juni 2026 platzierte Strategy 2,71 Millionen neue Aktien. Der Erlös: 335,5 Millionen Dollar. Ein Teil floss wie gewohnt in Bitcoin. Rund 34,9 Millionen Dollar wanderten in 520 Coins zum Durchschnittspreis von 67.068 Dollar.

Der weitaus größere Batzen aber blieb in der Kasse. Rund 300 Millionen Dollar landeten in den Barreserven. Damit steigt der USD-Bestand des Unternehmens auf 1,4 Milliarden Dollar. Eine deutliche Verschiebung: Bislang hatte Strategy fast jede freie Liquidität in Bitcoin gesteckt. Jetzt priorisiert das Management die Finanzierungssicherheit.

Die Gesamtbestände steigen auf 847.363 Bitcoin. Der durchschnittliche Einstiegspreis liegt bei 75.651 Dollar – aktuell notiert die Kryptowährung unter dieser Marke.

CEO kauft tief

Die Vorzugsaktien des Unternehmens standen zuletzt massiv unter Druck. Sie fielen auf Rekordtiefs nahe 82,50 Dollar. Am 22. Juni griff CEO Phong Le selbst ein. Er investierte eine Million Dollar in das Preferred-Equity-Papier STRC.

Le will die Anteile halten, bis sie ihren Nennwert von 100 Dollar zurückerobert haben. Ein klares Signal an den Markt, dass das Management die Kapitalstruktur für tragfähig hält. Die Kritiker sehen das anders. Sie verweisen auf die hohen unrealisierten Verluste im Bitcoin-Bestand. Die Befürworter argumentieren mit der Barreserve: 1,4 Milliarden Dollar reichten, um Schulden zu bedienen und Dividenden zu zahlen.

Kurs im freien Fall

Die Aktie zeigt ein erschreckendes Bild. Auf Jahressicht verlor sie fast 70 Prozent. Innert 30 Tagen beträgt das Minus 32,82 Prozent. Der Schlusskurs liegt bei 95,64 Euro – weit unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 157,67 Euro.

Der RSI von 33,8 signalisiert überverkaufte Niveaus. Die annualisierte Volatilität bleibt mit 70,91 Prozent extrem. Das wöchentliche Bitcoin-Kauftempo fiel zuletzt um zwei Drittel.

Gleichzeitig betont das Management, die Kreditwürdigkeit sei nicht gefährdet. Die Kombination aus Bitcoin-Rendite und Cash-gepolstertem Finanzierungsstack bleibe der strategische Kern. Ob das reicht, den Abwärtstrend zu stoppen, ist offen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die 1,4 Milliarden Dollar als Schutzschild – oder als letzte Barrikade – wirken.

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