Startseite » Aktien » Strabag Aktie: Auftragsbestand auf 33,1 Milliarden

Strabag Aktie: Auftragsbestand auf 33,1 Milliarden

Strabag meldet Rekord-Auftragsbestand von 33,1 Mrd. Euro und erhält Großaufträge für Tunnel und Schleuse. Analysten heben Kursziel an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekord-Auftragsbestand von 33,1 Milliarden Euro
  • Großaufträge für Tunnel und Schleusenbau
  • Analysten stufen Aktie auf „Buy“ hoch
  • Bauleistung steigt auf 3,87 Milliarden Euro

Strabag sammelt derzeit gleich an mehreren Fronten. Neue Großaufträge im Schienen- und Wasserstraßenbau, ein Rekord beim Auftragsbestand und ein höheres Kursziel der Erste Group geben der Aktie Rückenwind.

Der Markt bekommt damit ein klares Signal: Der Konzern ist gut ausgelastet, und die Pipeline bleibt voll. Das stützt die Planung für die kommenden Quartale.

Großprojekte sorgen für Rückenwind

Besonders sichtbar wird das bei zwei Projekten. Strabag hat im Verbund mit Züblin drei Vergabepakete beim Pfaffensteigtunnel erhalten. Der Tunnel ist ein Kernstück des Ausbaus der Gäubahn Nord und wird für die DB Projekt Stuttgart–Ulm umgesetzt.

Hinzu kommt der Zuschlag für den Ersatzneubau der Schleuse Erlangen am Main-Donau-Kanal. Das Projektvolumen liegt bei rund 380 Millionen Euro, Strabag hält davon 90 Prozent. Der neue Schleusenkomplex soll die Wasserstraße bis 2033 leistungsfähig halten.

Rekordbestand stützt die Sicht

Die eigentliche Basis für die Neubewertung liegt aber im Orderbuch. Im Trading Statement für das erste Quartal 2026 meldete Strabag einen Rekord-Auftragsbestand von rund 33,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Auch die Bauleistung legte zu. Sie stieg trotz längerer Kältephasen auf rund 3,87 Milliarden Euro. In Polen und Österreich bremste das Wetter, in Deutschland, Kroatien und Slowenien glich das die Entwicklung mehr als aus.

Analysten ziehen mit

Die Erste Group reagierte prompt. Sie hob Strabag von „Accumulate“ auf „Buy“ an und erhöhte das Kursziel leicht auf 109,00 Euro. Als Begründung nannten die Analysten den deutlich gestiegenen Auftragsbestand und die hohe Visibilität für das künftige Wachstum.

Die Aktie selbst notiert bei 90,60 Euro und hat damit in den vergangenen 30 Tagen 8,63 Prozent zugelegt. Sie liegt rund 2,5 Prozent über der 50-Tage-Linie, der RSI von 23,7 zeigt allerdings, dass der Titel technisch weiterhin im überverkauften Bereich steckt.

Prognose bleibt unverändert

Am Ausblick ändert der Konzern vorerst nichts. Für 2026 plant Strabag weiter mit einer Bauleistung von etwa 22 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge soll zwischen 5,0 und 5,5 Prozent liegen.

Strategisch profitiert der Konzern von einer breiteren Aufstellung. Neben klassischem Hoch- und Tiefbau gewinnen Bereiche wie Verteidigung, Data Centers und Mining-Infrastruktur an Gewicht. Das macht das Geschäftsmodell robuster, gerade wenn der private Wohnungsbau schwächelt.

Anzeige

Strabag-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Strabag-Analyse vom 25. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Strabag-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Strabag-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Strabag: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Strabag

Strabag Chart