Stellantis hat das erste Quartal 2026 mit einem klaren Signal abgeschlossen: In Europa läuft es wieder. Nach einem turbulenten Jahr 2025, das von Restrukturierungen und einem Strategieschwenk bei Elektrofahrzeugen geprägt war, meldet der Konzern nun deutliches Wachstum — und ist dabei der einzige unter den zehn größten Herstellern, der seinen Marktanteil ausbauen konnte.
Breites Markenwachstum treibt die Erholung
Im ersten Quartal registrierte Stellantis in der EU30-Region insgesamt 696.676 Fahrzeuge — ein Plus von 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil stieg auf 17,5 %. Inklusive der Partnerschaft mit Leapmotor International erreichte der Konzern sogar 18,1 %.
Besonders stark entwickelten sich mehrere Kernmarken. Fiat legte um 25,4 % zu, Lancia um 15,7 %, Citroën um 12,3 % und Opel/Vauxhall um 10,5 %. Geografisch stachen Deutschland mit einem Plus von 15,2 %, Österreich mit 31,1 % und Polen mit 18 % hervor.
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Stabil bleibt die Stellung im Nutzfahrzeugsegment: Mit der Marke „Pro One“ hält Stellantis einen Marktanteil von 28,7 % — Platz eins in Europa. Im Hybridbereich kommt der Konzern auf 21,6 %.
Strategischer Kurs und nächste Meilensteine
COO Emanuele Cappellano führt die Erholung auf einen Turnaround-Plan zurück, der stärker auf tatsächliche Kundenpräferenzen und ein ausgewogenes Antriebsangebot setzt. Im Februar 2026 hatte Stellantis einen strategischen Neustart angekündigt und sich von früheren, aggressiven Elektrozielen verabschiedet.
Zwei Termine stehen nun im Fokus: Am 14. April findet in Amsterdam die Hauptversammlung statt, auf der unter anderem die Wiederwahl von Aufsichtsratschef John Elkann sowie die Nominierung von Juergen Esser als neues nicht-geschäftsführendes Vorstandsmitglied auf der Agenda stehen. Am 21. Mai präsentiert CEO Antonio Filosa beim Investor Day in Detroit den mittelfristigen Strategieplan — mit konkreten Zielen für operativen Cashflow und Margen bis Jahresende.
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